14.03.2014, 12:13 Uhr

Bau-Zulassung erteilt: Solarwatt übernimmt Führung bei Glas-Glas-Solarmodulen

Dresden - Die Dresdner Solarwatt GmbH hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für seine ungerahmten Glas-Glas-Solarmodule erhalten. Damit hat Solarwatt bei diesen Modulen die Nase vorn, denn das Unternehmen ist der einzige deutsche Hersteller, der über diese Zulassung verfügt.

Dis Zulassung bedeutet, dass Glas-Glas-Solarmodule von Solarwatt ohne Einschränkung im öffentlichen Bereich eingesetzt werden können. Erteilt wurde sie durch die Zulassungsstelle des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Sie bezieht sich auf den Modulverbund, der analog dem klassischen Verbundsicherheitsglas (VSG) hergestellt wird.

Einholen von Einzelgenehmigungen entfällt

Die Zulassung ist vorerst für fünf Jahre gültig. Detlef Neuhaus, der CEO der Solarwatt GmbH, zeigte sich sehr erfreut über Genehmigung des DIBt: „Solarwatt ist der einzige deutsche Solarmodulhersteller, der Inhaber dieser Zulassung des DIBts für aktuelle Produkte aus dem Sortiment ist. Das bestätigt wieder einmal die herausragende Qualität und Sicherheit unserer Module.“

Für die Nutzer von Glas-Glas-Modulen von Solarwatt entfällt damit das Einholen von Einzelgenehmigungen. Das spart Geld und Zeit, da die oft langwierigen Verfahren der Zulassung entfallen. Außerdem eröffnet Solarwatt damit Planern und Architekten die Tür zur Photovoltaik: bauwerksintegrierte PV-Anlagen können auf Basis von Glas-Glas Modulen nunmehr mit geregelten und zugelassenen Bauprodukten geplant und umgesetzt werden.

Zulassung für alle Bundesländer gültig

Die Beurteilungen des Deutschen Instituts für Bautechnik beziehen sich auf die Anwendbarkeit des Zulassungsgegenstandes im Hinblick auf die bauaufsichtlichen Anforderungen und sind gültig für alle Bundesländer. Die geprüften Komponenten gelten nach der Genehmigung durch das Berliner Institut als geregelte Bauprodukte im Sinne der Landesbauordnung - eine separate Zulassung für den privaten oder öffentlichen Bereich ist nicht mehr nötig.

Weitere News und Infos aus der Solarbranche:


© IWR, 2014