25.06.2013, 17:15 Uhr

Elektromobilität: BMU setzt Förderprogramm "Erneuerbar mobil" fort

Berlin - Für innovative Forschung und Entwicklung in der Elektromobilität stellt das Bundesumweltministerium (BMU) weitere 22 Mio. Euro bereit. Im Rahmen von "Erneuerbar mobil", dem Programm für eine klimafreundliche Elektromobilität, sind seit 2009 bereits 189 Partner in 48 Projekten unterstützt worden. Das BMU setzt die erfolgreiche Förderung von Elektromobilitätsprojekten nun fort. "Wir brauchen dringend eine Energiewende im Verkehr. 96 Prozent unserer Mobilität hängen am Erdöl. Das ist weder ökologisch nachhaltig noch aus Kosten- und Versorgungssicht irgendwie zukunftsfähig", sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU). "Ich will, dass das Elektroauto erwachsen wird. Dazu brauchen wir innovative Technologien, die Effizienz und Fahrspaß verbinden."

Elektromobilität unter Alltagsbedingungen

Ein Schwerpunkt der neuen Förderbekanntmachung liegt auf Feldversuchen im Individual- und Wirtschaftsverkehr, mit denen unter Alltagsbedingungen wichtige Erkenntnisse zu den Umwelt- und Klimawirkungen der Elektromobilität gewonnen werden sollen. Weiterhin soll zur Unterstützung der Markteinführung eine begrenzte Zahl von Flottenbetreibern bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen unterstützt werden. So können Flottenanwendungen identifiziert werden, bei denen gerade in der Anfangsphase der größte ökologische Mehrwert zu erwarten ist. Weitere Themenfelder der neuen Bekanntmachung sind die Entwicklung zuverlässiger Verfahren zur Kopplung des Energiebedarfs der Elektrofahrzeuge an Strom aus erneuerbaren Energien sowie Ressourcenverfügbarkeit und Recycling.

Projekte sollen 2014 starten

Die Projekte sollen wichtige Beiträge zum Erreichen der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung im Sektor Verkehr leisten. Zudem unterstützen sie maßgeblich das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Bis zum 23. August 2013 können Skizzen beim Projektträger VDI/VDE-IT eingereicht werden. Die Projekte werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt und sollen Anfang 2014 starten.

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