Enova wächst weiter: 1,4 GW im Bestand und 400 MW in Bau und Baureife

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Hamburg - Die Enova-Gruppe treibt den Ausbau ihres Windenergie-Portfolios weiter voran und baut ihre Position als Betreiber, Projektentwickler und Investor im deutschen Onshore-Windmarkt konsequent aus. Mit einer Zwischenbilanz zu Inbetriebnahmen, Ausschreibungserfolgen und Zukäufen unterstreicht Enova den Fortschritt seiner Wachstumsstrategie „HYP3R 2030".
Der Wachstumskurs des Hamburger Familienunternehmens Enova ist Teil einer im laufenden Jahr ausgerufenen mehrjährigen Ausbaustrategie, mit der der Windenergiespezialist seinen Bestand bis 2030 deutlich über das bisherige Niveau hinaus erweitern will. Der jetzt vorgelegte Zwischenstand markiert eine Etappe auf diesem Weg.
14 Windparks baureif oder im Bau: Enova mit allen eingereichten EEG-Geboten erfolgreich
Mit einem aktuellen Windenergie-Bestand von 1,4 Gigawatt zählt Enova nach eigenen Angaben zu den größten Onshore-Windenergie-Betreibern in Deutschland. Das Unternehmen versorgt rechnerisch rund eine Million Haushalte mit Strom aus Windenergie.
Für weiteres Wachstum soll die Projekt-Pipeline sorgen. Derzeit haben 14 Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 400 Megawatt das Stadium der Baureife erreicht oder befinden sich im Bau, darunter Vorhaben im Boldecker Land, in Nettetal und in Krempdorf. Bei den diesjährigen EEG-Ausschreibungen haben nach Unternehmensangaben alle eingereichten Vorhaben einen Zuschlag erhalten, jeweils oberhalb des Durchschnittswerts der jeweiligen Runde. In der jüngsten Runde hat Enova für sechs Windenergieanlagen einen Zuschlag erhalten.
Meppen ans Netz: Größtes Repowering-Projekt der Unternehmensgeschichte
Neben dem Neubau erweitert Enova das Portfolio auch durch Zukäufe: Im laufenden Jahr hat das Unternehmen Windparks mit einem Gesamtpotenzial von rund 200 Megawatt erworben. Hinzu kommen abgeschlossene Inbetriebnahmen: Im Juni ist der Windpark Meppen mit einer Leistung von 65 Megawatt ans Netz gegangen. Es handelt sich laut Enova um das größte Repowering-Projekt der Unternehmensgeschichte. Im August ist der Windpark Gehrde mit 12,6 Megawatt gefolgt.
HYP3R 2030: Drei Plattformen für den gesamten Lebenszyklus
Die genannten Entwicklungen zahlen auf die Unternehmensstrategie „HYP3R 2030" ein, die Enova Anfang des Jahres ausgerufen hat. Bis 2030 soll der Bestand auf 3 Gigawatt steigen, die Assets under Management sollen auf 5 Milliarden Euro wachsen. Getragen wird das Vorhaben von drei Plattformen: Mit Enova IPP, Enova Value und der neu gegründeten Enova Generation deckt das Unternehmen nach eigenen Angaben den gesamten Lebenszyklus eines Windparks ab: von der Projektentwicklung über den Erwerb von Windparks mit Repowering-Potenzial bis zum Betrieb.
„Die vergangenen Monate zeigen, dass unsere Strategie greift", sagte Enova-CEO Hauke Brümmer. Den Erfolg führt er vor allem auf ein leistungsfähiges Team zurück, das mit großer Leidenschaft zusammenarbeite. Die Vielfalt der Unternehmensaktivitäten erlaube es zudem, Veränderungen im Markt frühzeitig aufzugreifen und neue Potenziale zu erschließen. Diese Chancen wolle Enova nutzen, um die Zukunft der Energieversorgung mitzugestalten.
Quelle: IWR Online
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