Europäische Stahlindustrie will durch Forschungsprogramm CO2-Emissionen verringern
Brüssel - Die Europäische Plattform für Stahltechnologie (ESTEP) hat die Einleitung der zweiten Phase des Forschungsprogramms für extrem niedrige CO2-Emissionen bei der Stahlerzeugung (ULCOS) beschlossen. Das Programm ist ehrgeiziges Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Verringerung prozessbedingter CO2–Emissionen bei der Stahlerzeugung. Im Rahmen des laufenden Projekts arbeiten Stahlproduzenten, Unternehmen der Stahlvertriebskette, Forschungslabors und Hochschulen bei der Entwicklung neuer Technologien zusammen, die bei der Stahlerzeugung zu höheren CO2-Einsparungen führen können. Etwa 30 Mio. Euro an Finanzmitteln der EU-Forschungsprogramme, auch aus dem von der Europäischen Kommission verwalteten Forschungsfonds für Kohle und Stahl, sind bereits dafür vorgesehen. Die Kosten des ersten Demonstrationsprojekts in industriellem Maßstab werden auf 300 Mio. Euro veranschlagt.
Die europäische Stahlindustrie hat ihre Emissionen in den vergangenen 40 Jahren um 50 Prozent reduziert. Da Kohlenstofftechnologien in Bezug auf die Energieeffizienz demnächst ihre physikalische Grenze erreichen werden, beschloss die Stahlindustrie, in langfristige Forschung und Entwicklung zu investieren, um völlig neue Technologien für eine noch einschneidendere Verringerung der CO2–Emissionen bei der Stahlerzeugung zu entwickeln. Daher wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission Anfang 2003 die Europäische Plattform für Stahltechnologie ins Leben gerufen. Das Programm ULCOS, das von einem Konsortium von 48 europäischen Partnern ausgeführt wird, ist das wichtigste Kooperationsprojekt im Rahmen des RP6 und des Forschungsfonds für Kohle und Stahl (RFCS).
Die Strategie zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele von ULCOS sieht vor, dass zunächst Verfahrenskonzepte analysiert werden, von denen dann die vielversprechendsten im Pilotmaßstab demonstriert werden. Aus 80 Verfahren wurden vier revolutionär neue, bei denen langfristig das Potenzial für eine Emissionsverringerung um die Hälfte oder mehr besteht, für die weitere Forschung ausgewählt. Im Anschluss an eine Prospektivstudie bis 2050 werden die vier ausgewählten Verfahren dann getestet. Alle vier müssen im Hinblick auf ihre technische, prozessbezogene, wirtschaftliche und ökologische Leistung weiter eingehend evaluiert werden.
Weitere Infos und Meldungen zum Thema Klimaschutz
BMU: Studie zu den Folgen der Palmöl-Nutzung vorgelegt
Weltweiter CO2-Ausstoß bis 2006
Newsticker Klimaschutz und Emissionsrechte
Stellenangebot: Energieforen Leipzig GmbH sucht Projektmanager Digitalisierung & IT (all people)
Weitere Infos und Firmen auf effizienzbranche.de
Quelle: iwr/28.02.08/
Die europäische Stahlindustrie hat ihre Emissionen in den vergangenen 40 Jahren um 50 Prozent reduziert. Da Kohlenstofftechnologien in Bezug auf die Energieeffizienz demnächst ihre physikalische Grenze erreichen werden, beschloss die Stahlindustrie, in langfristige Forschung und Entwicklung zu investieren, um völlig neue Technologien für eine noch einschneidendere Verringerung der CO2–Emissionen bei der Stahlerzeugung zu entwickeln. Daher wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission Anfang 2003 die Europäische Plattform für Stahltechnologie ins Leben gerufen. Das Programm ULCOS, das von einem Konsortium von 48 europäischen Partnern ausgeführt wird, ist das wichtigste Kooperationsprojekt im Rahmen des RP6 und des Forschungsfonds für Kohle und Stahl (RFCS).
Die Strategie zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele von ULCOS sieht vor, dass zunächst Verfahrenskonzepte analysiert werden, von denen dann die vielversprechendsten im Pilotmaßstab demonstriert werden. Aus 80 Verfahren wurden vier revolutionär neue, bei denen langfristig das Potenzial für eine Emissionsverringerung um die Hälfte oder mehr besteht, für die weitere Forschung ausgewählt. Im Anschluss an eine Prospektivstudie bis 2050 werden die vier ausgewählten Verfahren dann getestet. Alle vier müssen im Hinblick auf ihre technische, prozessbezogene, wirtschaftliche und ökologische Leistung weiter eingehend evaluiert werden.
Weitere Infos und Meldungen zum Thema Klimaschutz
BMU: Studie zu den Folgen der Palmöl-Nutzung vorgelegt
Weltweiter CO2-Ausstoß bis 2006
Newsticker Klimaschutz und Emissionsrechte
Stellenangebot: Energieforen Leipzig GmbH sucht Projektmanager Digitalisierung & IT (all people)
Weitere Infos und Firmen auf effizienzbranche.de
Quelle: iwr/28.02.08/