02.04.2014, 12:21 Uhr

Export von erneuerbaren Energien immer wichtiger: BMWi optimiert Info-Portal

Berlin – Der Export von erneuerbaren Energien gewinnt für viele deutsche Unternehmen aus der Regenerativen Energiewirtschaft immer mehr an Bedeutung. Kaum eine Firma aus den Bereichen Bio-, Geo-, Solar- und Windenergie sowie Wasserkraft, die in den vergangenen Wochen über das Geschäftsjahr 2013 berichtet hat, lässt einen Hinweis auf ausgeweitete Aktivitäten im Ausland aus.

Einen guten Informationsservice für interessierte Branchen-Unternehmen bietet in diesem Zusammenhang das Angebot der Exportinitiative Erneuerbare Energien beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Nun ist im Rahmen der Initiative ein neues Internetportal mit zahlreichen verbesserten Informationstools online gegangen.

Neue Märkte für Erneuerbare erschließen

Das neue Internetportal der Exportinitiative Erneuerbare Energien ist unter www.export-erneuerbare.de zu finden. Mit dem neuen Portal soll der Wirtschaftsaustausch mit Ländern aus aller Welt und der Export erneuerbarer Energien aus Deutschland weiter verbessert werden. Das Internetportal wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) erstellt und bündelt die beiden bisherigen Online-Angebote von BMWi und dena.

Ziel der neuen Plattform ist, interessierten Unternehmen gebündelt Informationen darüber zu vermitteln, wie sie ihre Produkte und Dienstleistungen mit Erfolg ins Ausland exportieren können. Außerdem sollen neue Unternehmen motiviert werden, im Ausland aktiv zu werden. Im Fokus stehen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU): „wir möchten sie bei ihren ersten Schritten in ausländischen Märkten begleiten und so zu einem erfolgreichen Exportgeschäft beitragen“, so Rainer Baake, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

Zusammenarbeit mit Partnern weltweit

Das Portal stellt den Nutzern umfangreiche Informationen zu Auslandsmärkten zur Verfügung. Den Unternehmen stehen kurze Factsheets, detaillierte Analysen und viele weitere Informationstools zur Verfügung. „Damit bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, sich über wichtige Trends und Entwicklungen in attraktiven Auslandsmärkten zu informieren“, erklärt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Das BMWi und die dena kooperieren für die Förderung des Exports von erneuerbaren Energien ins Ausland mit zahlreichen Partnern weltweit. Erst kürzlich hat die Deutsche Energie-Agentur mit chinesischen Partnern ein gemeinsames Arbeitsprogramm zur Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden und Städten beschlossen (IWR-Online berichtete).

Weitere News und Infos zum Thema:


© IWR, 2014