10.09.2014, 08:13 Uhr

Gamesa sammelt über 200 Millionen Euro ein

Zamudio, Spanien – Das spanische Windenergie-Unternehmen Gamesa hat überraschend eine Kapitalerhöhung durchgeführt und so mehr als 200 Millionen Euro eingenommen. Damit will der Turbinen-Hersteller aber nicht nur neue Onshore-Märkte erschließen.

Der im globalen Aktienindex RENIXX gelistete Hersteller von Windkraftanlagen teilte mit, dass die Kapitalerhöhung um 9,99 Prozent einen flexiblen Ausbau der Geschäftsmöglichkeiten im Bereich des Onshore-Markts gewährleistet. Vor allem in Wachstumsmärkten, in denen Gamesa bereits über eine gute Wettbewerbspositionen verfüge, sollen die Onshore-Aktivitäten ausgeweitet werden. Zudem kann das Offshore-Joint-Venture mit Areva von der zusätzlichen finanziellen Flexibilität profitieren.

Kapitalerhöhung ermöglicht Wachstum für Gamesa und reduziert Schulden

Die verstärkten Onshore-Aktivitäten ermöglichen damit zusätzliches Wachstum zu dem erwarteten Geschäftsplan 2013-2015. Weiterhin kann durch die Kapitalerhöhung auch die Struktur des Eigenkapitals optimiert und allgemein eine solide Bilanz beibehalten werden, so das Unternehmen.

Die Gamesa-Kapitalerhöhung in Zahlen

Gamesa konnte durch die Kapitalerhöhung insgesamt 236,1 Mio. Euro einsammeln. Im Gegenzug wurden 25.388.070 neue Anteile am Unternehmen ausgegeben. Dabei wurde das Stammkapital um 9,99 Prozent erhöht. Gamesa konnte durch die Kapitalerhöhung einige der größten globalen Investoren als Anleger willkommen heißen und damit auch gleichzeitig die Basis der Anteilseigner verbreitern. Die erfolgreiche Durchführung der Kapitalerhöhung zeige, dass die Finanzmärkte das Management und die Strategie von Gamesa würdigen und weiterhin die wettbewerbsfähige Position in der Windindustrie weiter stützen wollen, so Gamesa.

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