Insolventer Stromanbieter: Neue Hoffnung für Flexstrom-Kunden
Berlin – Am 12. April dieses Jahres meldete der Billigstromanbieter Flexstrom Insolvenz an. Zunächst sah es nicht gut aus für die 500.000 Kunden, da viele von Ihnen die gezielt besonders günstigen Vorkassenverträge abgeschlossen hatten und daher nicht mit Rückzahlungen seitens des Unternehmens rechnen konnten. Doch jetzt gibt es ein wenig Hoffnung.
Nun machte der Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger bei einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ den Betroffenen Hoffnung, indem er ankündigte, dass Kunden mit Rückzahlungen rechnen könnten. Dies gelte auch für Kunden, die monatliche Abschlagszahlungen geleistet hatten, jedoch weniger Energie verbrauchten und Kunden die in Vorkasse getreten waren. Die genaue Höhe der Rückzahlungen könne laut Schulte-Kaubrügger zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings noch nicht mitgeteilt werden, da zunächst erst alle Kundenforderungen ermittelt werden müssten. Auch müssten sich die Kunden mit der Auszahlung noch voraussichtlich mehrere Jahre gedulden.
Kunden sollten aktiv werden
Den Kunden wird empfohlen selbst aktiv zu werden und Rückzahlungen beim Insolvenzverwalter über das auf der Internetseite zu Verfügung gestellte Formular anzufordern. Zudem sollten Sie sich regelmäßig im Gläubigerinformationssystem auf der Seite des Insolvenzverwalters informieren. Dort können auch alle erforderlichen Dokumente eingesehen werden.
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