03.09.2014, 10:42 Uhr

juwi baut ersten Solarpark auf den Philippinen

Wörrstadt / Manila – Die Philippinen haben einen stetig wachsenden Strombedarf und verfügen gleichzeitig über ein großes Potential bei den erneuerbare Energien. Der Energie-Spezialist juwi realisiert dort nun einen Solarpark in Kraftwerksgröße.

Auf der zweitgrößten Insel Mindanao baut das Unternehmen aus Rheinland-Pfalz das Kraftwerk als EPC-Dienstleister (Engineering, Procurement, Construction) für einen internationalen Projektentwickler und einen Private Equity Fund, der auf erneuerbare Energien fokussiert ist.

Über sechs Megawatt Solarleistung

Bis das Kraftwerk im Frühjahr 2015 ans Netz geht, werden 20.500 Solarmodule installiert, was einer installierten Leistung von 6,25 Megawatt entspricht. Nach dem Netzanschluss wird der Solarpark jährlich mehr als 9 Millionen Kilowattstunden einspeisen.

Amiram Roth-Deblon, zuständiger juwi-Regionaldirektor für Asien und Pazifik, sagt: "Wir sind bereits seit 2010 auf dem philippinischen Markt aktiv und arbeiten eng mit Projektentwicklern, Investoren, lokalen Energieversorgern und örtlichen Behörden zusammen. Unser Ziel ist es, weitere Solarparks im Kraftwerksmaßstab in den Regionen zu errichten, in denen sie am dringendsten benötigt werden." Laut juwi befinden sich bereits weitere Projekte in der gut gefüllten Pipeline.

Alternative zu Dieselkraftwerken

Zu den vielen konventionellen Dieselkraftwerken ist das Solarkraftwerk laut juwi eine wirkliche Alternative. Sie bietet Strom zu Zeiten verstärkter Nachfrage. Die Region in Mindanao hat durch die wachsende Strom-Nachfrage häufig Probleme, die Spannung im Stromnetz zu halten, was mit häufigen Stromausfällen einhergeht. Für 2015 wird dort mit einem deutlichen Energiedefizit gerechnet, weshalb die Regierung den Ausbau der Solarkraftwerke von 50 MW auf 500 MW plant. Die Projekte erhalten dafür eine garantierte Rendite über 20 Jahre.

Die Philippinen haben einen stetig wachsenden Strombedarf, wenn ihr Stromverbrauch auch noch deutlich unter dem der Nachbarländer liegt. Im Vergleich zu Deutschland hat das Land mit einem Stromverbrauch von 761 kWh pro Kopf (2012) nur etwas mehr als ein Zehntel des Stromverbrauchs hierzulande (Deutschland 2012: 7.407 kWh / Kopf).

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