06.02.2015, 17:33 Uhr

MHI Vestas Offshore Wind stellt über 200 Fachkräfte ein

Aarhus, Dänemark – Im Rahmen des Offshore-Joint-Ventures zwischen dem dänischen Windenergieanlagen-Hersteller Vestas und dem japanischen Konzern Mitsubishi Heavy Industries entstehen nun zahlreiche neue Jobs. Bislang wird diese Einstellungs-Welle nur von einem Projekt gestützt.

Für die Rotorblatt-Produktion des Joint Ventures, das unter dem Namen MHI Vestas Offshore Wind agiert, soll mit der Einstellung von mehr als 200 Fachkräften begonnen werden. Die Fabrik steht auf der Isle of Wight, einer Insel südlich von England, gegenüber der Stadt Southampton.

Anlagen für Burbo Bank Extension

In der Produktionsstätte werden die 80 Meter langen Rotorblätter für die riesigen Offshore-Anlagen des Unternehmens gefertigt. Die Turbine des Typs V164-8.0 MW mit einer Leistung von acht Megawatt (MW) wird nach Angaben des Joint Ventures die größte Offshore-Windkraftanlage sein, die in Serie produziert wird. Die neuen Vollzeit-Arbeitsplätze werden aufgrund des Auftrags von Dong Energy für das 258 MW große Offshore-Projekt Burbo Bank Extension notwendig. Burbo Bank Extension wird in der Liverpool Bay errichtet. Zudem sollen die Stellen auch für weitere potenzielle Projekte in der Zukunft besetzt werden.

Bekenntnis zum britischen Offshore-Markt

CEO Jens Tommerup erklärte, dass die Schaffung von 200 Jobs zeige, wie sehr sich das Unternehmen den Offshore-Windmarkt im Vereinigten Königreich bekenne. Die neuen Jobs seien für ausgebildete Fachleute vorgesehen und betreffen einen wichtigen Teil der Produktion. Wenn die Serienfertigung beginnt, so Tommeruo, wird MHI Vestas Offshore Wind der einzige Hersteller sein, der Offshore-Rotorblätter in UK produziert.

Der UK-Energy-Secretary Ed Davey erklärte, dass sein Land die Offshore-Windenergie unterstütze, weil diese wichtig für die sichere Energieversorgung sei, für Wirtschaftswachstum sorge und die Treibhausgas-Emissionen reduziere.

Quelle: IWR Online
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