14.03.2014, 15:23 Uhr

Was los war auf der EWEA 2014

Barcelona – Auf der diesjährigen EWEA 2014, Windenergiemesse und Jahrestagung der European Wind Energy Association (EWEA), haben sich knapp 350 Unternehmen aus fast 60 Länder auf ihren Messeständen präsentiert. In Barcelona trafen sich bis gestern die Vertreter der Windenergiebranche, um auch auf wichtige Herausforderungen des Marktes und Forderungen an die Politik aufmerksam zu machen.

Mit von der Partie waren unter anderem die Anlagen-Hersteller Nordex, Areva und GE, die Projektierer wpd, WKN und PNE Wind sowie die Monitoring-Experten von Bachmann und SKF aus dem Firmennetzwerk des IWR. In den Ausstellungshallen herrschte bei hohen Besucherzahlen ein reger Verkehr. Wie viele Besucher genau auf die Messe strömten, wird derzeit noch von den Veranstaltern ausgewertet. Dies teilte ein EWEA-Sprecher auf Nachfrage von IWR Online mit.

Windenergiebranche benennt wichtige Herausforderungen für die Zukunft

Der jährliche Kongress der EWEA bietet der Windenergieindustrie eine internationale Plattform, ihre neuesten Produkte und Angebote zu präsentieren. Neue Märkte, technologische Durchbrüche und ein Ende der politischen Unsicherheit – das sind nur drei der wichtigsten Erkenntnisse und Forderungen der Windenergiebranche in den kommenden Jahren. Redner wie Hans-Dieter Kettwig vom deutschen Anlagen-Hersteller Enercon nannten wichtige Themen für die Zukunft: Die Sicherung der 2030-Ziele für erneuerbare Energien, die Kostensenkung insbesondere im Bereich der Offshore-Anlagen sowie den Aufbau eines besseren Stromnetzes.

Garrad: Krim-Krise könnte fossile Energieabhängigkeit verdeutlichen

Andrew Garrad, Präsident der EWEA, warnte davor, dass die aktuelle Krise in der Krim zeigen könnte, wie abhängig Europa von fossilen Brennstoffen sei. Die Situation auf der Krim sei ein Weckruf für uns alle – sie zeige die Anfälligkeit unserer Versorgung mit fossilen Brennstoffen. Die EWEA bildet mit mehr als 700 Mitgliedern aus fast 60 Ländern eines der weltweit größten Windenergienetzwerke.

Bachmann mit Anlagen-Check-Up

Die Experten von Bachmann präsentierten innovative Hard- und Softwarelösungen für die internationale Windenergiebranche. Die Fachbesucher waren in der Lage, einen technischen Check-Up ihrer Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen durchführen zu lassen. In Präsentation der neuesten Messtechnik wurden die Lösungen und Herausforderungen beim Anlagen-Monitoring herausgestellt. Die Bachmann Monitoring GmbH ist weltweit der einzige Anbieter für ein zertifiziertes steuerungsintegriertes Condition Monitoring System mit umfänglicher Servicestruktur.

Anlagen-Hersteller Nordex, Areva, GE, Siemens usw. vor Ort

Nordex reiste mit prall gefülltem Messegepäck an. Mit dabei war die neue leistungsstarke Turbine N131/3000 der Generation Delta. Der Anlagen-Hersteller Siemens hat seine leistungsgesteigerte D3-Plattform unter dem Slogan „Watts up!“ präsentiert. An dem Stand wurden Präsentationen von Experten gehalten und die Besucher konnten ihre Windkenntnisse in einem Wettbewerb unter Beweis stellen.

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