20.09.2011, 16:25 Uhr

REpower entwickelt System für Harmonisierung beim Windpark-Management

Hamburg - Das neue REguard Interface B IEC 61400-25 des WEA-Herstellers REpower Systems SE soll zur besseren Harmonisierung von Windpark-Managementsystemen beitragen. Mit dem System lassen sich nach Unternehmensangaben die Schnittstellen in einem Windpark durch ein einheitliches sowie international genormtes Interface ersetzen. Zudem sei es für alle Hersteller kompatibel und verringere somit die Komplexität und Fehleranfälligkeit. Des Weiteren profitierten Betreiber zudem von einer effizienteren Betriebsführung und sinkenden Investitionskosten.

Konkret seien die WEAs via Internet untereinander vernetzt. Das neue REguard Interface, dessen Basis das SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) darstellt, ist demnach direkt in die Steuerungssysteme integriert und benötigt keine zusätzliche Hard- und Software. Der Betreiber erhalte zudem direkten Zugriff auf die Turbinen und könne sie individuell steuern und kontrollieren. Das Interface bietet weiter eine Report-Funktion mit der gleichnamigen IEC-Norm.

„Die Zukunft spricht IEC“, so Matthias Schubert, Technologievorstand (CTO) der REpower Systems SE. „Unsere Kunden steuern große Kraftwerks-Portfolios und müssen in ihrem Gesamtsystem mit unseren Anlagen ‚reden’ können. Alle internationalen Windenergieanlagenhersteller, die großen Energieversorger sowie die unabhängigen Softwarehersteller von SCADA-Systemen sind in die dafür notwendige Normungsarbeit involviert. Deshalb gehen wir davon aus, dass bereits in den nächsten Jahren die herstellerspezifischen Modelle von übergreifenden Systemen abgelöst werden.“

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