BioPower Systems erhält 5 Mio. USD für Meeresenergie-Projekt in Australien
Sydney - Der australische Spezialist für Meeresenergiegewinnung BioPower Systems (BPS) soll fünf Mio. US-Dollar für ein Pilotprpojekt zur Energieerzeugung aus Wellenkraft erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, habe der Minister für Energie und Ressourcen des australischen Bundesstaats Victoria, Michael O"Brien MP, dem Unternehmen im Rahmen des Pilotprogramms zur Demonstration nachhaltiger Energien unter Vorbehalt finanzielle Zuwendungen in Höhe von 5 Mio. USD zugesagt. Die bereitgestellten Geldmittel sind für die 14 Mio. USD schwere Pilotdemonstration der Energieanlage bioWAVE gedacht, die Wellenenergie mit einer Gesamtkapazität von 250 kW erzeugt und an einem netzgebundenen Standort in der Nähe von Port Fairy im Bundesstaat Victoria realisiert werden soll.
"Bei der Entwicklung der bioWAVE-Technologie verfolgten wir das Ziel, den zahlreichen Problemen Rechnung zu tragen, die den meisten Technologien zur Gewinnung von Wellenenergie grundsätzlich im Wege stehen", erklärte Dr. Timothy Finnigan, CEO. BPS hat sich vom Aufstieg grossflächiger Unterwasserwerke inspirieren lassen. Unter Berücksichtigung aller Kosten und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Entwicklungsarbeiten unter der Meeresoberfläche hat das Unternehmen den unüblichen Ansatz gewählt, zahlreiche Tests mit wachsendem Umfang zunächst fünf Jahre lang an Land durchzuführen, bevor das Projekt in den Tiefen des Meeres realisiert wird. Die erfolgskritischste Komponente wurde unter voller Auslastung im Werk des Unternehmens in Mascot im Bundesstaat New South Wales (bei Sydney) getestet.
"Nun sind wir für den ultimativen Test bereit - nämlich die Installation von bioWAVE in energiereichen, 30 Meter tiefen Meeresgewässern. Wir benötigen weitere 3,6 Mio. USD, um die Finanzierung des Projekts sicherzustellen. Angesichts unserer bisherigen Ergebnisse sind wir jedoch davon überzeugt, dass uns dies in den kommenden Monaten gelingen wird. Die Technologie erhielt positive Beurteilungen von über einem Dutzend unabhängiger Prüfer", so Finnigan.
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© IWR, 2011