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03.01.2017, 15:33 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Strompreis fällt 2016 auf 12-Jahres-Tief

Münster – Der Strompreis an der Börse hat im Jahr 2016 den tiefsten Stand seit 2004 erreicht und unterschreitet die Marke von drei Cent je Kilowattstunde. Mit Blick auf den Dezember 2016 könnte sich auf diesem Preisniveau eine Bodenbildung abzeichnen. Sicher ist das aber noch nicht.

Der durchschnittliche Strompreis zur kurzfristigen Lieferung (Day-ahead-Handel) an der Börse beläuft sich im Jahr 2016 im Durchschnitt auf 2,90 Cent die Kilowattstunde (kWh), dem niedrigsten Stand seit 2004. Vor allem die Industrie-Einkäufer profitieren von dem niedrigsten Preisniveau seit zwölf Jahren. Weniger Freude haben die Stromverbraucher, die die niedrigen Börsen-Strompreise über eine höhere EEG-Umlage finanzieren.

Spotmarktpreis fällt um 8,3 Prozent auf 12-Jahres-Tief - Industrieeinkäufer profitieren
Der Strompreis (kurzfristige Lieferung) für Grundlaststrom in Deutschland im Day-ahead-Handel beläuft sich im Jahr 2016 am Spotmarkt der Epex Spot im Mittel auf 2,90 Cent/kWh. Das ist der tiefste Stand seit 2004, als ein Strompreis von rd. 2,85 Cent die kWh festgestellt wurde. Gegenüber 2015 (3,16 Cent/kWh) ist der Preis nochmals um 8,3 Prozent gefallen. Im Jahr 2008 betrug dieser durchschnittliche Börsen-Strompreis noch 6,63 Cent je kWh. Seit dem Jahr Atom-Ausstiegsjahr 2011 (5,11 Cent/kWh) sinkt der Börsen-Strompreis Jahr für Jahr kontinuierlich.

Strompreis am Spotmarkt im Dezember 2016 wieder über Vorjahresniveau
Im Dezember 2016 ist der mittlere Spotmarktpreis im Vergleich zum Vormonat leicht um 1,9 Prozent auf 3,75 Cent die kWh gesunken (November 2016: 3,82 Cent/kWh). Der Preis für Spitzenlaststrom (Stromlieferung für die Zeit von 8:00 bis 20:00 Uhr) legt dagegen leicht um 2,2 Prozent auf 4,56 Cent/kWh zu (November 2016: 4,46 Cent/kWh).

Im Vergleich zum Vorjahr notiert der Strompreis im Dezember 2016 deutlich über dem Niveau des Vorjahres. So kostet Grundlaststrom im Dezember 2016 rd. 35 Prozent mehr als im Vorjahr (Dezember 2015: 2,78 Cent/kWh). Bereits im November 2016 liegt der Strompreis über dem Vorjahresniveau. Der Preis für Spitzenlaststrom steigt im Dezember 2016 im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 35 Prozent (Dezember 2015: 3,38 Cent/kWh). Nach der Berechnungsmethode der Epex Spot, bei der die Preise der Wochenendtage für die Kalkulation unberücksichtigt bleiben, lag der mittlere Preis für Spitzenlaststrom im Dezember 2016 bei 4,97 Cent/kWh.

Terminmarkt: Strompreis gibt auf Jahressicht weiter nach
Auch der Preis zur Stromlieferung in der Zukunft gibt im Jahr 2016 deutlich nach. Der mittlere Terminmarktpreis zur Stromlieferung im Jahr 2017 ereicht 2016 ein neues Jahres-Rekordtief von 2,66 Cent die kWh. Gegenüber dem Vorjahr ist der Terminmarktpreis für den Jahresfuture damit nochmals um 14,1 Prozent gesunken (2015: 3,10 Cent/kWh). Der erneute Preisverfall ist vor allem auf den Jahresbeginn 2016 zurückzuführen, als der Terminmarktpreis auf einem Rekordtief verharrte. So markierte der Strompreis im Monat Februar 2016 mit 2,17 Cent/kWh den niedrigsten Stand seit April 2002. Seitdem zieht der Terminmarkt-Jahresfuture wieder leicht an, allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau.

Termin- und Spotmarkt an der Strombörse
Am Spotmarkt der Strombörse werden kurzfristige Stromkontingente gehandelt (selbiger Tag = Intraday oder für den nächsten Tag = day-ahead). Am Terminmarkt werden dagegen längerfristige Stromeinkäufe getätigt. Stromhändler und Großabnehmer können dort Strom zur Lieferung in den nächsten Jahren einkaufen.

Quelle: IWR Online

© IWR, 2017

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