IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
10.08.2017, 11:11 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Grünes Energiezentrum für den Iran

Berlin - Die Stromversorgung im Iran basiert fast vollständig auf fossilen Energieträgern. Erneuerbare Energien spielen bisher noch kaum eine Rolle. Das soll sich ändern.

Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin unterstützen den Iran beim Aufbau eines Marktes für erneuerbare Energien. Schwerpunkt ist die Aus- und Weiterbildung.

Iran: Riesige Potentiale für erneuerbare Energien
Im Iran wurden 2015 über 90 Prozent des Stroms aus fossilen Energieträgern erzeugt. Erdgas (66 Prozent) und Erdöl (26 Prozent) sind die dominierenden Energieträger, erneuerbare Energien werden kaum eingesetzt. „Aber es gibt riesige Potenziale, diese zu nutzen, und die Energieeffizienz zu steigern“, sagt Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, Leiter des Fachgebietes Arbeitslehre/Technik und Partizipation. Mit seinem Projekt „Green Energy Center of Iran – Enabling Climate Mitigation through Capacity Development” soll dem Iran durch Fort- und Weiterbildung dabei geholfen werden, seine Ressourcen für erneuerbare Energien zu erschließen und ein effizientes Energieversorgungssystem aufzubauen, um auch im Iran den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu senken.

Fehlendes Know-how verhindert EE-Ausbau
„Einer der Gründe, weshalb Photovoltaik und Windenergie im Iran bislang nicht genutzt werden, liegt im fehlenden Know-how auf allen Gebieten und bei allen Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette, insbesondere den praktischen Kompetenzen bei Installation und Betrieb“, sagt Prof. Dienel. Ziel des Projektes ist es deshalb, dieses Wissen aufzubauen und den Iran in die Lage zu versetzen, die entsprechenden benötigten Fachkräfte künftig selbst auszubilden.

Projektförderung durch das Bundesumweltministerium
Das Projekt wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative IKI des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 1,5 Millionen Euro über drei Jahre bis 2020 gefördert. Partner in Deutschland ist die Renewables Academy Renac AG, die mit der TU Berlin auch im Studiengang Global Production Engineering kooperiert. Im Iran sind neben anderen das Energieministerium, die Organisationen für erneuerbare Energie und Energieeffizienz und die Universität Teheran beteiligt.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

Weitere Meldungen und Informationen zur internationalen Energiewende
Deutschland beschleunigt Energiewende im Iran
Israel baut erneuerbare Energien aus
Kasachstan rückt für Expo 2017 Energiewende in den Fokus
Informationsveranstaltung Iran "Netzgekoppelte Photovoltaik"
2016: ABO Wind nimmt neue Länder ins Visier
Energiejobs: Hochschule Flensburg sucht Professorin/Professor (W2) für Windenergietechnik







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
18.08.2017 - Vestas: Analysten hin- und hergerissen
18.08.2017 - Börse: RENIXX seitwärts, Dax verliert – Analysten-Chaos bei Vestas – Nordex-Aktie unter Druck
18.08.2017 - Größtes solarthermisches Turmkraftwerk entsteht in Australien
18.08.2017 - GE baut größten Windpark Australiens
18.08.2017 - Börse: RENIXX rauscht in die Tiefe – Vestas-Zahlen schwächer als erwartet – Meyer Burger bestätigt Solartrend
18.08.2017 - Wo der Markt für Elektroautos rasant wächst
17.08.2017 - Anwohner-Lärm durch Windenergieanlagen soll verhindert werden
17.08.2017 - Börse: RENIXX fällt – Vestas erfüllt Erwartungen nicht - RWE erneut stark
17.08.2017 - Vestas steigert Auftragseingang - Suzlon zurück in der Gewinnzone
17.08.2017 - US-Energieversorger erweitert Windportfolio um bis zu 500 MW
 
Strom-News
18.08.2017 - Vestas: Analysten hin- und hergerissen
18.08.2017 - Börse: RENIXX seitwärts, Dax verliert – Analysten-Chaos bei Vestas – Nordex-Aktie unter Druck
18.08.2017 - Größtes solarthermisches Turmkraftwerk entsteht in Australien
18.08.2017 - GE baut größten Windpark Australiens
18.08.2017 - Börse: RENIXX rauscht in die Tiefe – Vestas-Zahlen schwächer als erwartet – Meyer Burger bestätigt Solartrend
18.08.2017 - Wo der Markt für Elektroautos rasant wächst
 
Ökostrom-News
17.08.2017 - US-Energieversorger erweitert Windportfolio um bis zu 500 MW
16.08.2017 - Niedersachsen legt Bericht zur Energiewende vor
15.08.2017 - Zweite Windenergie-Ausschreibung wirft Fragen auf
15.08.2017 - RWE und Innogy im Analystenfokus
14.08.2017 - NOAA: 2016 erneut wärmstes Jahr
10.08.2017 - Umfrage: Überwältigende Zustimmung für erneuerbare Energie

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt