IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
30.08.2017, 10:33 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Windenergie Ausschreibungen - das sind derzeit die größten Verlierer

Münster/Bonn – Die Ergebnisse der zweiten und vorletzten Ausschreibung 2017 für Windenergie an Land stehen fest. Eine erste regionale Auswertung zeigt, welche Bundesländer bisher profitieren und welche zu den größten Verlierern zählen.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im letzten Ausschreibungsverfahren für 2017 insgesamt 67 Geboten mit einem Gebotsumfang von 1.013 Megawatt (MW) einen Zuschlag erteilt. Zusammen mit der ersten Runde im Frühjahr 2017 (70 Projekte) mit einem Volumen von 807 MW sind im Jahr 2017 bisher 137 Windprojekte mit rd. 1.800 MW Windkraftleistung bezuschlagt worden. Eine dritte Runde steht noch aus.

Windenergie-Ausschreibungen: Brandenburg und Niedersachsen vorne
Zwar liegen die detaillierten Projekt-Auswertungen nach installierter Leistung der BNetzA für die zweite Runde noch nicht vor. Allerdings zeigt bereits eine erste Projektauswertung, dass bisher nur einige wenige Bundesländer profitieren. In den ersten beiden Runden im Mai sowie im August haben vor allem eingereichte Projekte in Brandenburg und Niedersachsen einen Zuschlag erhalten (jeweils 35 bezuschlagte Projekte). Von den insgesamt 137 Zuschlägen in beiden Ausschreibungsrunden entfielen auf diese beiden Bundesländer alleine 70 Projekte und damit mehr als die Hälfte. In der zweiten Ausschreibungsrunde (August 2017) wurden vorrangig Projekte in ostdeutschen Bundesländern bezuschlagt. Brandenburg hat mit 22 Zuschlägen die Nase vorn, gefolgt von Niedersachsen (17 Zuschläge), Mecklenburg-Vorpommern (9 Zuschläge) und Thüringen (6 Zuschläge).

Baden-Württemberg und Saarland sind bisher die größten Verlierer
Zwei Flächenbundesländer sind in beiden Ausschreibungsrunden ohne einen einzigen Zuschlag geblieben: Baden-Württemberg und das Saarland. Abgeschlagen ist zudem das Bundesland Bayern mit zwei Projekten (21,4 MW) aus der ersten Runde und einem einzigen Projektzuschlag in der zweiten Ausschreibungsrunde. Auch Rheinland-Pfalz mit zwei Projekten (29,4 MW) aus der ersten Runde sowie einem einzigen Projekt in Runde 2 ist am Ende des Bundesland-Rankings zu finden. Nicht viel besser ist die Situation in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sachsen ging in der ersten Runde leer aus, in der zweiten Runde sind drei Projekte erfolgreich. Auf Sachsen-Anhalt entfällt ein Projekt aus Runde eins mit 16,8 MW und drei Projekte in Runde zwei. Eines der Projekte in Runde zwei vom August 2017 entfällt auf die deutsche Tochter des österreichischen Projektplaners WEB Windenergie AG. Es handelt sich um ein Repowering-Projekt, bei dem zwölf Altanlagen zurückgebaut und durch sechs moderne Turbinen mit einer Leistung von insgesamt 21,6 MW ersetzt werden.

Letzte Windenergie-Ausschreibung für 2017 mit 1.000 MW
Nach den ersten zwei Ausschreibungsrunden im Mai und im August folgt im November die dritte und letzte Ausschreibung für Windenergie an Land 2017. Das Ausschreibungsvolumen umfasst laut der BNetzA Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1.000 MW.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017


Weitere Nachrichten und Infos aus der Windbranche
Kritik an Windenergie-Ausschreibung wächst
Zweite Windenergie-Ausschreibung wirft Fragen auf
Windenergie - Aktuelle EEG-Vergütungssätze für den eingespeisten Windstrom
Innogy repowert Windpark Sommerland
W.E.B gewinnt Zuschlag in zweiter Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land
Wab: Nächste Ausschreibung „Wind an Land“ am 01.08.2017 mit 1.000 MW
Energiejobs: Elektrofachkraft (m/w) Onshore- und Offshore-Windenergie gesucht
EE.SH organisiert HUSUM Wind Exkursionen








Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
21.09.2017 - Windenergie-Erlass für NRW geht ins Beteiligungs-Verfahren
21.09.2017 - Börse: RENIXX solide – Plug-Power-Aktie klettert weiter – Goldwind mit Absatzschwäche – Eon und RWE am Dax-Ende
21.09.2017 - Agora Energiewende prognostiziert sinkende EEG-Umlage
21.09.2017 - ABB erhält Großauftrag über Schnelllade-Stationen von EnBW
21.09.2017 - Kaiserwetter für Climate Finance Tool Award nominiert
21.09.2017 - Börse: RENIXX freundlich – Plug Power und Ballard Power gewinnen – PV-Aktien Jinkosolar, Sunpower und Canadian Solar unter Druck
21.09.2017 - Bioenergie-Forschung erhält neues Zentrum
20.09.2017 - Eon und Uniper auf Konfrontations-Kurs wegen Fortum-Angebot
20.09.2017 - Verband fordert Beibehaltung des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien
20.09.2017 - Deutsche Forschergruppe will Wasserstoff-Produktion günstiger machen
 
Research-News
21.09.2017 - Agora Energiewende prognostiziert sinkende EEG-Umlage
20.09.2017 - Positive Analysten-Kommentare für Nordex und Vestas
19.09.2017 - Bioenergie-Branche will Holzasche nutzen
14.09.2017 - Windenergie - neuer Leistungsrekord knapp verpasst
11.09.2017 - Studie: CO2-arme Stromwelt bis 2050 möglich
08.09.2017 - EEG-Guthaben knapp eine Milliarde Euro über Vorjahresniveau

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt