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10.10.2017, 08:16 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Französisches Atomkraftwerk Flamanville kostet über 10 Milliarden Euro

Paris – Seit Ende 2007 baut der französische Energiekonzern EDF am Standort Flamanville im Norden des Landes an einem neuen Atomreaktor. Ende 2018 könnte es mit der Stromerzeugung losgehen. Die Kosten des Projekts sind immens.

EDF hat neue Infos zum Stand des Baus beim neuen Reaktor am Standort Flamanville bekanntgegeben. Auch zu den Kosten äußert sich der Staatskonzern. Mit zehn Milliarden Euro kommen die Franzosen für dieses Projekt nicht aus.

10,5 Milliarden Euro für neuen Atomreaktor in Flamanville
Der französische Staatskonzern EDF baut seit 10 Jahren am Kraftwerksstandort Flamanville am Ärmelkanal einen neuen Atomreaktor des Typs Europäischer Druckwasserreaktor (EPR) mit einer elektrischen Bruttoleistung von 1.650 Megawatt (MW). Zwei weitere Druckwasserreaktoren mit jeweils gut 1.380 MW Bruttoleistung erzeugen dort bereits seit Mitte der 1980er Jahre Strom. Der Energiekonzern EDF hat nun mitgeteilt, dass der im September 2015 festgelegten Zeitplan eingehalten wird. Die Kontrollen und Tests sämtlicher Schaltungen im Reaktor laufen bereits seit dem ersten Quartal 2017. Die Projektkosten für den neuen Reaktor liegen aktuell bei insgesamt 10,5 Milliarden Euro, so der Energiekonzern.

Mehr als 1.000 Ingenieure und Techniker testen Anlagen
Ab dem Ende dieses Jahres sollen laut EDF zunächst sogenannte „kalte Tests“ und im Anschluss daran „heiße Tests“ am neuen Reaktor durchgeführt werden. Zu den Kalttests zählen Wasserdichtheitsprüfungen bei bestimmten Drücken. Die heißen Tests beinhalten die Überprüfung der Anlagen unter ähnlichen Temperatur- und Druckbedingungen, wie es im Betrieb zu erwarten ist.

Laut EDF sind über 1.000 Ingenieure und Techniker für EDF und die beteiligten Industriepartner im Einsatz, um diese System-Leistungstests durchzuführen. Die Terminplanung von September 2015 soll weiter aufrechterhalten werden. Das bedeutet, dass der Reaktor Ende des 4. Quartals 2018 mit den Brennelementen beladen und in Betrieb genommen werden soll.

Quelle: IWR Online

© IWR, 2017


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