09.03.2010, 14:58 Uhr

Solarheizungen: Umweltminister verlängert Heizkessel-Abwrackprämie

Berlin - Ende Februar hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen die seit zwei Jahren gewährte Abwrackprämie für alte Heizungen zur Förderung der Solarwärme um ein weiteres Jahr verlängert. Dies teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) mit. Bis Ende 2010 erhalten Eigenheimbesitzer beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletkessel je nach Größe der Anlage bis zu 4.825 Euro als Investitionskostenzuschuss. Beim Neubau ist der Einsatz von Erneuerbaren-Energien-Heizungen inzwischen in Deutschland vorgeschrieben. Auch für Neubauten gibt es Zuschüsse für die Solarwärme-Nutzung, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgezahlt werden.

Die Anzahl installierter Solarwärmeanlagen ist im letzten Jahr nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) stark gewachsen. Insgesamt sind in Deutschland nach Verbandsangaben bereits 1,4 Mio. Solarwärmeanlagen in Betrieb. Allein im letzten Jahr kamen rund 150.000 Solarwärmeanlagen dazu. Auch für dieses Jahr rechnet der Verband mit einer hohen Nachfrage. "Dafür sprechen weiterhin attraktive staatliche Zuschüsse, über drei Millionen sanierungsreife, ineffiziente Heizungen und die Erwartung, dass die Energiepreise mit der Wiederbelebung der Weltwirtschaft deutlich steigen werden", so Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des BSW-Solar.

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