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Windenergie, © IWR

Windenergie-Technik

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Allgemeine Infos zur Windenergie-Technik


Windkraftanlagen entziehen dem Wind kinetische Energie. Je nach der Anordnung der Drehachse des Windkraftkonverters unterscheidet man zwischen Horizontal- und Vertikalachsenrotoren. Am Markt durchgesetzt haben sich dreiflügelige Horizontalachsen-Windenergieanlagen. Abweichende Konstruktionsformen wie z.B. der Darrieus-Typ (WEA mit vertikaler Achse) oder der Einflügler Monopteros haben dagegen keine Bedeutung auf dem heutigen Anlagenmarkt.

Anhaltendes Anlagenupscaling
Seit den Anfängen der kommerziellen Windenergienutzung in Deutschland gegen Ende der 1980er-Jahre hat die Windindustrie in einem kontinuierlichen Upscalingprozess immer größere und leistungsfähigere Windenergieanlagen entwickelt. Seitdem ist die WEA-Leistung von 50 - 100 kW auf mittlerweile serienreife Konverter mit Leistungen von 5 MW und mehr angestiegen. Nabenhöhen von 100 m und mehr sind Stand der Technik. Mittelfristig ist bei anhaltendem Anlagenupscaling von einer weiteren Zunahme der Leistung auszugehen. Das Haupteinsatzgebiet der Multimegawattanlagen wird in den nationalen und internationalen Offshore-Standorten gesehen.

Leistungskennlinie und Leistungsbegrenzung


Die Windgeschwindigkeit geht mit der dritten Potenz in das Leistungsvermögen einer Windkraftanlage ein. In der Praxis sind anlagenspezifische Leistungskennlinien verfügbar. Diese geben an, bei welcher Windgeschwindigkeit eine bestimmte Leistung erzeugt wird. Die Leistungsabgabe einer Windenergieanlage beginnt oberhalb der sogenannten Anlaufwindgeschwindigkeit (bei 1,5 MW-WEA ca. 3,5 m/s in Nabenhöhe). Bis zum Erreichen der Nennwindgeschwindigkeit (ca. 11 - 15 m/s in Nabenhöhe) nimmt die abgegebene Leistung zu. Aus Sicherheitsgründen schalten WEA bei Sturmwindgeschwindigkeiten automatisch ab.

Die Leistungsbegrenzung bei höheren Windgeschwindigkeiten erfolgt entweder per Pitch-, Stall- oder der sog. aktiven Stall-Regelung. Während die Leistungsaufnahme bei der Pitch-Regelung über eine variable Verstellung des Rotorblattwinkels erfolgt, ist das Rotorblatt bei der Stallregelung starr mit der Drehachse verbunden. Die Leistungsbegrenzung erfolgt konstruktionsbedingt bei einer bestimmten Windgeschwindigkeit per Strömungsabriss. Bei der aktiven Stall-Regelung kann wie bei der Pitch-Regelung der Rotorblattwinkel verstellt werden. Im Unterschied dazu wird der Anstellwinkel der Rotorblätter bei Nennwindgeschwindigkeit jedoch erhöht, um den Strömungsabriss zu erzeugen. Im Unterschied zur einfachen Stall-Regelung bietet die aktive Ausführung die Möglichkeit zur genaueren und kontrollierteren Leistungsabgabe.

 

 

News - Windenergietechnik

 

15.05.2012, 12:27 Uhr
Energiewende: Wie der Naturschutz den Netzausbau verzögert

Münster – Ausbau der Offshore-Windkraft im Norden, Abschalten von Atomkraftwerken im Süden: der Bedarf an neuen Stromtrassen zum Transport der Strommengen in die Verbrauchszentren nimmt durch die Energiewende immer stärker zu. Weiter ... (iwr)

10.05.2012, 15:56 Uhr
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08.05.2012, 16:50 Uhr
Deutsche Windtechnik im Bereich Service und Instandhaltung zertifiziert

Bremen/Ostenfeld - Die Deutsche Windtechnik ist im Bereich Service/Instandhaltung nach DIN EN ISO 9001:2008 durch GL Systems Certification zertifiziert. Weiter ... (iwr)

07.05.2012, 15:58 Uhr
Offshore-Windenergie: Gamesa stellt 5 MW-Prototypen vor Gran Canaria auf

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04.05.2012, 08:20 Uhr
Erstes Testzentrum für Kleinwindanlagen in Spanien eröffnet

Berlin, Münster - Im spanischen Lubia wurde im April das erste Testfeld für Kleinwindanlagen eingeweiht. Weiter ... (iwr)

25.04.2012, 10:50 Uhr
Wind-Einspeisenetze beschleunigen Energiewende

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