18.05.2009, 14:26 Uhr

Experten diskutieren neue Kohletechnologien und CCS-Konzepte

Berlin - Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hat die vierte Internationale Konferenz für "Saubere Kohletechnologien" des "Clean Coal Centre" der Internationalen Energieagentur (IEA) in Dresden begonnen. In den kommenden 3 Tagen stellen etwa 350 Experten aus 28 Ländern neue Entwicklungen vor. Im Fokus stehen v.a. Gas- und Kohlekraftwerke mit höheren Wirkungsgraden und reduzierten Treibhausgasemissionen. Vorgestellt und diskutiert werden auch verschiedene Konzepte zur CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS).

Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt Forschung und Entwicklung CO2-armer Kraftwerkstechnologien im Rahmen der COORETEC-Initiative. Für diese Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten hat das BMWi seit 2004 etwa 138 Millionen Euro bereitstellt. Auf dem Gebiet der CCS-Technologien hat das BMWi gemeinsam mit dem Umweltministerium den CCS-Gesetzesentwurf eingebracht, der die EU-rechtlichen Vorgaben der CCS-Richtlinie vom Dezember 2008 umsetzen soll. Die aktuellen Planungen sehen nach Angaben des BMWi vor, dass die parlamentarischen Beratungen noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich abgeschlossen werden können.

Weitere Infos und Meldungen zum Thema Kraftwerke und CO2-Speicherung