22.01.2013, 08:09 Uhr

Altmaier steht zum Einspeisevorrang für erneuerbare Energien

Berlin - Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) erklärte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), dass er am Vorrang für Strom aus erneuerbaren Energien festhalten wolle. Wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) insgesamt geändert werde, müsse aber noch diskutiert werden. Der Minister plädierte dafür, Entscheidungen möglichst im parteiübergreifenden Konsens zu finden, um der Energiebranche die notwendige Planungssicherheit zu geben. Altmaier betonte zudem, dass er die Energiewende zu einem Erfolgsprojekt machen wolle, mit dem sich die Menschen im Land identifizieren können. Der Erfolg werde dann auch international ausstrahlen und Deutschlands Standortvorteil in der Weltwirtschaft langfristig absichern. Laut Altmaier gebe es kein wirksameres Instrument zur CO2-Einsparung gebe als den Ausbau erneuerbarer Energien. In der Frage notwendiger Back-up-Kapazitäten stimmten Minister Altmaier und BEE-Präsident Dietmar Schütz überein. Beide plädierten für den Ausbau einer strategischen Reserve. Altmaier betonte, dass dieses Instrument am ehesten geeignet sei, eine neue Subventionswelle für konventionelle Kraftwerke zu verhindern.

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