03.06.2014, 17:10 Uhr

Fukushima: "Eismauer" soll Grundwasser-Verseuchung verhindern

Fukushima – Auch mehr als drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe im Atomkraftwerk (AKW) von Fukushima ist der Betreiber immer noch intensiv damit beschäftigt, die Folgen des Unglücks unter Kontrolle zu bringen. Ein außergewöhnliches Projekt wurde nun gestartet: Um die Verseuchung des Grundwassers zu verhindern, soll eine „Eismauer“ unter und um den havarierten Reaktor errichtet werden.

Wie Tepco mitteilt, handelt es sich bei dieser „Eismauer” (im Original: „ice wall”) um eine der Schlüsselmaßnahmen, mit denen eine Kontanimation des Grundwassers vor Ort verhindert werden soll. Die Technologie wurde bisher vor allem im Tunnelbau eingesetzt.

„Eismauer“ ist Meilenstein bei der Dekontamination