31.05.2019, 09:05 Uhr

Microsoft kooperiert mit Vattenfall bei nachhaltigen Rechenzentren


© Fotolia

Stockholm - Der Softwarekonzern Microsoft plant zukünftige Rechenzentren in Gävle und Sandviken, nördlich von Stockholm. Gemeinsam mit Vattenfall sollen die zukünftigen Rechenzentren mit 100 Prozent erneuerbarer Energie versorgt werden.

Für Microsoft sind Cloud-Dienste der Zukunftsmarkt. Dafür sind riesige Rechenzentren rund um den Globus notwendig. Den Energiebedarf will Microsoft aus erneuerbaren Energien decken.

Geringer CO2-Fußabdruck de Rechenzentren

attenfall wird Microsoft bei der Beschaffung von und der Versorgung mit erneuerbarer Energie für die zukünftigen Rechenzentren unterstützen und dazu beitragen, innovative Lösungen bereitzustellen, um den CO2-Fußabdruck der Rechenzentren zu verringern. Vattenfall Distribution wird als Eigentümer des Regionalnetzes die Verteilungsinfrastruktur planen und errichten, die erforderlich ist, um große Anlagen anzuschließen, teilte der Energieversorger mit. Noelle Walsh, CVP, Cloud Operations & Infrastructure von Microsoft: „Unsere Zusammenarbeit mit Vattenfall wird erneuerbare Energien und innovative neue Konzepte liefern, damit unsere Rechenzentren in Schweden zu den fortschrittlichsten und nachhaltigsten der Welt gehören. Im Laufe der Zeit und mit großer Unterstützung von Vattenfall wird Microsoft die CO2-Emissionen für den Betrieb dieser Anlagen weiter senken.“

Vattenfall und Microsoft kooperieren bereits in den Niederlanden

Microsoft und Vattenfall haben 2017 den größten Vertrag über Windenergie in den Niederlanden abgeschlossen. Microsoft kaufte 100 Prozent der Windenergie, die in einem 180-Megawatt-Windpark erzeugt wird. Der Windpark befindet sich in der Nachbarschaft seines lokalen Rechenzentrums in den Niederlanden befindet. Der Windpark wird von Vattenfall im Wieringermeer Polder, nördlich von Amsterdam, errichtet und betrieben.

Quelle: IWR Online

© IWR, 2019