23.12.2011, 09:26 Uhr

E.ON: EDP-Deal geplatzt - Ausbau erneuerbarer Energien

Düsseldorf - Die portugiesische Regierung verkauft ihr 21,35 Prozent Anteilspaket am staatlichen Energieversorger EDP nicht an E.ON, sondern an den chinesischen Wasserkraft-Erzeuger Three Gorges. E.ON teilte mit, es werde nach dieser Entscheidung noch intensiver an der Umsetzung seiner Strategie arbeiten und dabei liege der Schwerpunkt auf der Profitabilität des Unternehmens, auf Investitionen in neue Geschäftsfelder und in ausgewählte Wachstumsmärkte. Einen wesentlichen Beitrag dazu werden die Investitionen von sieben Milliarden Euro in Erneuerbare Energien in den nächsten fünf Jahren leisten. Diese beinhalten u.a. den Bau von drei großen Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee.

Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG: "Eine Beteiligung von E.ON an EDP wäre für beide Unternehmen sinnvoll gewesen. Dabei sind wir aber bei unserem Grundsatz geblieben, nicht mehr zu bieten als nach unserer Analyse marktgerecht und wertschaffend wäre."

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