13.04.2015, 14:35 Uhr

E.ON will US-Servicemarkt für Erneuerbare erobern

Chicago - Der deutsche Energieversorger E.ON ist nach eigenen Aussagen im Begriff, die Nachfragelücke im Bereich der Service- Dienstleistungen für Wind- und Photovoltaikanlagen in den USA zu schließen.

Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, hat E.ON eine neu Tochtergesellschaft namens E.ON Energy Services ins Leben gerufen. E.ON teilt mit, dass der US-Markt für derartige Service-Dienstleistungen zwar wächst, derzeit aber noch unterversorgt ist.

E.ON. will seine Position in den USA festigen

E.ON. ist nach eigener Aussage der größte Erzeuger von erneuerbaren Energien in den USA und hat mehr als fünf Milliarden US-Dollar in den nordamerikanischen Energiemarkt investiert. Die Projekte auf Basis regenerativer Energien bringen es auf eine Leistung bis zu 3.000 Megawatt (MW). Zusätzlich zu seiner Position als Erzeuger möchte das deutsche Unternehmen nun auch als Service-Dienstleister für Wind- und Solarparks in den USA auf den Plan treten. Deswegen hat es den eigenen Servicedienstleister E.ON. Energy Services gegründet.

E.ON reagiert auf Nachfragelücke im Dienstleistungsbereich

E.ON möchte sein Angebot in den USA diversifizieren, setzt auf den positiven Trend im Bereich regenerativen Energien und will die Nachfragelücke im Service-Bereich schließen. Der Vorstandvorsitzende von E.ON Nordamerika, Patrick Woodson, untermauert die Entscheidung: „Vor einigen Jahren sind wir zu einem auf Betriebsführung orientierten Unternehmen übergegangen, nun sehen wir aber die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Dienstleistern. Kern der E.ON Energy Service wird die Unterstützung von Projektinhabern und Investoren sein, damit sie mehr Leistung, Effizienz und Einnahmen aus ihren Produkten erthalten.“

E.ON Energy Services bietet verschiedene Dienstleistungen an

Um sich im Dienstleistungssektor für Wind-und Photovoltaikenergie festsetzen zu können, bietet E.ON Energy Services beispielsweise an, die eingesetzten Anlagen zu warten und somit die Betriebsbedingungen zu verbessern. Des Weiteren soll der kostengünstige Umbau von Anlagen betreut, der Einsatz innovativer Technologie durch die Zusammenarbeit mit Herstellern und Händlern forciert und die Arbeitssicherheit erhöht werden.

Quelle: IWR Online
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