21.04.2008, 15:49 Uhr

EnviTec nimmt 2,1 MW-Biogasanlage in Eigenbetrieb

Lohne - Die EnviTec Biogas AG baut den Eigenbetrieb aus. In Friedland, Mecklenburg-Vorpommern, ist eine Biogasanlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 2,1 Megawatt ans Netz gegangen. EnviTec Biogas ist an der Betreibergesellschaft mit 87,5 Prozent beteiligt. Durch den Verkauf der produzierten Energie erwartet EnviTec Biogas einen jährlichen Umsatz von rund drei Millionen Euro und eine positive Wirkung auf die EBIT-Marge. Das Investitionsvolumen belief sich auf 7,4 Millionen Euro, teilte EnviTec mit.
Die neue Biogasanlage setzt das Kraft-Wärme-Kopplungs-Konzept optimal um, so EnviTec. Der produzierte Bio-Strom wird von E.on ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Darüber hinaus nimmt ein benachbarter Fernwärmenetz-Betreiber 70 bis 80 Prozent der bei der Stromproduktion entstehenden Wärme ab und speist sie in das regionale Netz ein. Dies hat zur Folge, dass die Heizkosten für die Einwohner der Stadt Friedland gesenkt werden können. „Biogas ist Energie mit Zukunft. Wir produzieren nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern können darüber hinaus den Anwohnern kostengünstige Fernwärme liefern. Deutlicher kann man kaum zeigen, dass Biogas in Deutschland Zukunft hat“, sagt Olaf von Lehmden, Vorstandsvorsitzender der EnviTec Biogas.
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Quelle: iwr/21.04.08/