28.02.2014, 15:34 Uhr

Gamesa übertrifft eigene Erwartungen

Madrid – Der spanische Hersteller von Windkraftanlagen Gamesa hat die Zahlen für das Jahr 2013 vorgestellt. Daraus geht hervor, dass die Erwartungen des Unternehmens zum Teil übertroffen wurden.

Nach einem enttäuschenden Jahr 2012, in dem ein Verlust von 659 Millionen Euro eingefahren wurde, hat das spanische Unternehmen 2013 den Turnaround geschafft und wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Aktienkurs steigt.

EBIT-Prognose übertroffen

Gamesa konnte im vergangenen Geschäftsjahr die eigenen Erwartungen erfüllen bzw. übertreffen. 2013 wurden Anlagen mit einer Leistung von 1.957 Megawatt (MW) verkauft. Damit befinden sich die Verkäufe im oberen Bereich der Prognose (1.800 bis 2.000 MW). Die Umsätze sind im Jahr 2013 zwar um etwa 13 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro gesunken, doch dafür schreibt Gamesa wieder schwarze Zahlen mit einem Nettogewinn in Höhe von 45 Mio. Euro (2012: -659 Mio. Euro).Die eigenen Erwartungen konnte der Turbinen-Hersteller beim EBIT toppen: Mit 5,5 Prozent liegt die EBIT-Marge über den angepeilten drei bis fünf Prozent.

Prognose für das Jahr 2014: weiter aufwärts

Neben den Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr hat Gamesa auch eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2014 abgegeben. Gamesa geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage für Windkraftanlagen im Jahr 2014 um 20 Prozent steigen wird und sieht hierbei großes Potential für das eigene Geschäft: Ziel ist, die Verkäufe zu steigern und zwischen Anlagen mit einer Leistung zwischen 2.200 und 2.400 MW abzusetzen. Bei der EBIT-Marge wird für das Jahr 2014 die Marke von sechs Prozent angepeilt.

Aktie tendiert freundlich

Die Gamesa-Aktie war am späten Donnerstag nach der Veröffentlichung der Zahlen zunächst leicht abgefallen. Im Handel am Freitag legen die Titel jedoch bislang um 2,4 Prozent auf 8,08 Euro zu (Stand 14:01 Uhr). Seit Ende 2012 befindet sich die Gamesa-Aktie auf einem Wachstumspfad, nachdem sie Mitte 2012 bei etwa einem Euro einen historischen Tiefpunkt erreicht hatte.

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