Ostdeutschland soll Vorreiter der Energiewende werden
Berlin – Der Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung und der Bereich Klima und Energie des Zentrums Technik und Gesellschaft (ZTG) an der TU Berlin räumen dem Osten Deutschlands gute Chancen ein, bei der Energiewende zum Vorreiter zu werden. Im Rahmen eines Sammelbandes mit dem Titel „Neue Energie im Osten – Gestaltung des Umbruchs. Perspektiven für eine zukunftsfähige sozial-ökologische Energiewende“ wird die These vertreten, dass Ostdeutschland durch einen Ausbau erneuerbarer Energien und einer Verbesserung der Energieeffizienz profitieren könnte. Ostdeutschland wurden gute Voraussetzungen in den Punkten Fördermöglichkeit und Flächenverfügbarkeit bescheinigt.
„Ostdeutschland kann bei der erneuerbaren Energieproduktion, bei der Technologie, beim Aufbau von Wertschöpfungsketten, aber gerade auch bei Beteiligungsmodellen zum Vorreiter werden. Dafür braucht es aber eine starke politische Initiative auf kommunaler und Länderebene“, äußerte sich Dr. Benjamin Nölting von der TU Berlin.
© IWR, 2011