Rheinenergie übernimmt Windpark in Mecklenburg-Vorpommern
Köln/Berlin – Auch wenn der Kölner Energieversorger Rheinenergie normalerweise eher im Westen aktiv ist, hat er sich nun einen fertigen Windpark im Nord-Osten Deutschlands geschnappt. Beraten wurden die Kölner dabei von Berliner Fachleuten.
Beim Kauf des deutschen Windparks in der Nähe der Gemeinde Zölkow bei Schwerin wurde die Rheinenergie AG vom Berliner Ingenieur- und Beratungsunternehmen 4initia unterstützt. Die 4initia hat die technische Due Diligence inklusive der Vor-Ort-Begutachtung des Windparks übernommen.
Genug Strom für 16.000 Haushalte
Der Windpark, südöstlich von Schwerin besteht aus 20 Enercon E-70 E4 Anlagen und wurde zwischen November 2007 und März 2008 in Betrieb genommen. Sie verfügen über eine Nabenhöhe von jeweils 85 Metern sowie eine installierte Gesamtleistung von 40 Megawatt. Der Windpark produziert pro Jahr etwa 56 Millionen Kilowattstunden, was laut 4initia einer Versorgung von 16.000 Haushalten entspricht.
Jens Ullrich, Leiter Erneuerbare Energien Windkraft bei RheinEnergie bemerkt dazu: „4initia hat uns im Rahmen des Transaktionsprozesses sehr zielgerichtet und in kürzester Zeit mit dem vorhandenen technischen Know-how, den Erfahrungen sowie den intimen Marktkenntnissen außerordentlich gut unterstützt.“
19 Windparks im Portfolio
RheinEnergie besitzt nunmehr ein Windparkportfolio von 140 MW und erzeugt mit insgesamt 19 Windparks pro Jahr ca. 200 Millionen Kilowattstunden Strom.
„Wir sind stolz, dass wir die Rheinenergie beim Ausbau Ihres Windparkportfolios unterstützen und unsere technische Expertise unter Beweis stellen konnten“, so Torsten Musick, Geschäftsführer der 4initia.
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