Windmarkt Deutschland: UKA bestellt bei Nordex Group 100 Anlagen mit rund 700 MW – Nordex-Aktie gibt trotzdem nach

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Hamburg – Der Ausbau der Windenergie in Deutschland nimmt nach den EEG-Zuschlägen der vergangenen Ausschreibungsrunden weiter Fahrt auf. Die Nordex Group hat Ende Juni vom Projektentwickler UKA Aufträge über rund 700 MW aus Deutschland erhalten und baut damit ihre langjährige Partnerschaft mit dem Meißener Unternehmen weiter aus.
Die Bestellungen umfassen 100 Windenergieanlagen der Typen N175/6.X und N163/6.X mit einer Nennleistung von jeweils 7 MW für mehrere Projekte in verschiedenen Bundesländern. Neben der Turbinenlieferung beinhalten die Aufträge mehrjährige Service- und Wartungsverträge, die einen langfristig zuverlässigen und effizienten Betrieb der Windparks sicherstellen sollen.
Auftragsvolumen und Turbinentechnik
Die bestellten Anlagentypen N175/6.X und N163/6.X gehören zur Delta4000-Plattform von Nordex und erreichen im hier bestellten Umfang jeweils eine Nennleistung von 7 MW. Die Zahlen in der Typenbezeichnung stehen für den Rotordurchmesser (175 bzw. 163 Meter); die N175/6.X ist als Nordex-Spezialturbine für Standorte mit geringen Windgeschwindigkeiten positioniert und erzielt laut Hersteller gegenüber ihren Schwestermodellen einen Mehrertrag von sieben bis 14 Prozent.
UKA und Nordex: Langjährige Partnerschaft
UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG) mit Sitz in Meißen ist ein 1999 gegründeter, inhabergeführter Energieparkentwickler, der Wind- und Photovoltaikparks sowie Batteriespeicher plant, baut, betreibt und verkauft und zu den führenden deutschen Projektentwicklern für erneuerbare Energien zählt. Die aktuellen Aufträge stehen im Zusammenhang mit den EEG-Ausschreibungserfolgen von UKA in der Augustrunde 2025 und der Februarrunde 2026 der Bundesnetzagentur, aus denen sich die Projektpipeline speist, die nun realisiert wird.
Die aktuellen Bestellungen sind Teil des von UKA formulierten Ziels, perspektivisch 1 GW Windenergieleistung innerhalb eines einzigen Kalenderjahres zu errichten. Laut UKA umfasst die Projektpipeline der Unternehmensgruppe im Heimatmarkt derzeit 1,6 GW Windenergie (Onshore), die sich bereits im Bau befinden.
Gernot Gauglitz, CEO der UKA-Gruppe, kommentiert: „Mit diesen Aufträgen setzen wir konsequent die Umsetzung unserer starken Projektpipeline fort. Die erfolgreichen EEG-Zuschläge aus der Augustrunde 2025 sowie der Februarrunde 2026 schaffen die Grundlage für diese nächste große Charge. UKA ist auf einem klaren Kurs in Richtung der Errichtung von 1 Gigawatt Windenergieleistung in einem einzigen Kalenderjahr – und diese Aufträge sind weitere entscheidende Schritte auf diesem Weg."
Karsten Brüggemann, Vice President Region Central der Nordex Group, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diese erneuten Bestellungen unseres langjährigen Partners UKA. Mit diesen Aufträgen über 100 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von rund 700 Megawatt unterstreichen wir die Stärke unserer langfristigen Geschäftsbeziehung. UKA zählt zu unseren wichtigsten und verlässlichsten Partnern, und wir sind stolz darauf, mit unserer bewährten Delta4000-Plattform einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung ihrer ambitionierten Ausbauziele leisten zu dürfen."
Nordex-Aktie gibt nach
Die im regenerativen Aktienindex RENIXX World notierte Nordex-Aktie gibt heute leicht nach. Aktuell notiert die Aktie mit einem Minus von 1,74 Prozent bei 42,82 Euro (14:16 Uhr, 07.07.2026, Börse Stuttgart). Gegenüber dem Kurs zum Jahreswechsel steht die Aktie damit bei einem Plus von 47 Prozent.
Quelle: IWR Online
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