25.04.2012, 12:26 Uhr

Gewinneinbruch beim chinesischen Windkraftanlagen-Hersteller Goldwind

Peking, China - Der Gewinn des im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelisteten chinesischen Windenergieanlagen-Herstellers Goldwind ist im ersten Quartal 2012 eingebrochen. Im abgelaufenen Quartal lag der Gewinn bei nur noch 6,2 Mio. Renminbi (umgerechnet etwa 0,7 Mio. Euro) und damit um 97 Prozent unter dem Gewinn des ersten Quartals 2011. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut acht Prozent auf etwa 1,7 Mrd. Renminbi (rund 204 Mio. Euro) gesunken.

Weltweit die Nummer zwei

Wie das Unternehmen mitteilt, will es weiter in Forschung und Entwicklung investieren und die direktangetriebenen Anlagen mit Permanent-Magnet-Generatoren optimieren. Ende 2011 hatte Goldwind eigenen Angaben zufolge mehr als 12 GW Windkraftleistung errichtet. Im Heimatmarkt China sei Goldwind damit die Nummer eins, weltweit hinter Vestas die Nummer zwei. Vestas hatte vor kurzem über das Erreichen der Marke von weltweit 50 GW Windkraft-Leistung aus eigenem Hause berichtet. Die weitere internationale Expansion bei Goldwind soll sich sowohl auf etablierte Märkte wie die USA und Australien als auch auf aufstrebende Märkte wie Afrika Südamerika und Asien erstrecken.

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