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10.01.2014, 08:19 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Solarmarkt Deutschland bricht 2013 ein

Berlin - Der Solarmarkt Deutschland ist im Jahr 2013 um rund 55 Prozent eingebrochen. Dies teilt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) mit.

Die neu installierte Solarstromleistung ist demnach von 7.600 Megawatt (MW) im Jahr 2012 auf rund 3.300 MW in 2013 zurückgegangen. Der Branchenverband warnt vor einem weiteren Markteinbruch.

PV-Anlagen liefern fünf Prozent des Strombedarfs
Nach den Zahlen des BSW-Solar hat Solarstrom im Jahr 2013 mit 29,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) einen Anteil von rund fünf Prozent zur Deckung des Stromverbrauchs in Deutschland beigetragen. 2010 waren es noch zwei Prozent (11,7 Mrd. kWh) und im Jahr 2007 hatte man in Bayern noch die „Ein-Prozent-Party“ gefeiert, weil das Bundesland als erstes in Deutschland ein Prozent des in das öffentliche Netz eingespeisten Stroms aus PV-Anlagen generiert hatte. Während von 2010 bis 2012 jährlich Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 7.500 MW zugebaut worden sind, ist die Nachfrage im vergangenen Jahr aufgrund starker Einschnitte bei der Solarstromförderung eingebrochen.

Großanlagen besonders betroffen
Einzelne Marktsegmente waren laut BSW-Solar von diesem Markteinbruch unterschiedlich stark betroffen. Große Verluste hätten Photovoltaik-Anlagen höherer Leistungsklassen zu verbuchen. So sank die neu installierte Leistung von PV-Anlagen über 10 kW gegenüber dem Vorjahr um etwa 60 Prozent. Besonders starke Einschnitte verzeichnete mit rund 64 Prozent das Kraftwerks-Segment im Megawatt-Maßstab. Ursache dafür ist, dass die Solarstromförderung für große Solarstromanlagen besonders stark beschnitten worden ist und kaum Alternativen zur Einspeisung bestehen. Konzepte für die solare Eigenstromversorgung stehen im gewerblichen Bereich vor größeren Herausforderungen und eine solare Nahstromversorgung mit Solarkraftwerken ist bislang wirtschaftlich noch kaum attraktiv, so der BSW-Solar.

Verband: Preiswerter werdende Photovoltaik nicht abwürgen
Der BSW-Solar appelliert in seiner Mitteilung an die Bundesregierung, das Abschmelzen der Solarstromförderung künftig wieder am technologischen Fortschritt zu orientieren. Während die Preise neuer Solarstromanlagen in den vergangenen zwei Jahren zwar um rund ein Viertel gesunken seien, sei die Solarstromförderung im gleichen Zeitraum im Rahmen mehrerer Gesetzesänderung halbiert worden und damit doppelt so stark beschnitten.

"Der weitere Ausbau der Solarenergie zur tragenden Säule der Energieversorgung ist klimapolitisch unverzichtbar und inzwischen bezahlbar. Jetzt gilt es, das beachtliche Potenzial der Solarenergie für die Energiewende zu nutzen", so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. "Es kann doch nicht sein, dass wir den Ausbau der Solarenergie ausgerechnet jetzt abwürgen, wo die Photovoltaik so preiswert geworden ist. Runter von der Bremse!"

Der Bundesverband Solarwirtschaft strebt eine Verdoppelung des Solarstromanteils auf rund zehn Prozent am deutschen Strombedarf bis zum Jahr 2020 an. Bis 2030 hält er einen Anteil von mindestens 20 Prozent für realisierbar.

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