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08.05.2015, 15:26 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Energiewende in Bayern: Aigner weiht Geothermie-Projekt ein

Kirchweidach – Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat das Fernwärmeprojekt in Kirchweidach im obverbayerischen Altötting eingeweiht. Die Anlage versorgt nicht nur 150 Haushalte in der Gemeinde mit Wärme aus Tiefengeothermie, sondern sorgt auch für heimische Tomaten und Paprika.

Neben den 150 Haushalten nutzt bereits seit Ende des Jahres 2013 ein großer Gemüsebaubetrieb in Kirchweidach Energie aus der Erde. Im Rahmen der Einweihung legt Aigner auch den Grundstein für die Erweiterung des Gewächshausprojektes um weitere acht Hektar.

Aigner lobt Vorzeigeprojekt für dezentrale Energieversorgung
"Das Geothermieprojekt in Kirchweidach ist deshalb so bemerkenswert, weil gewerbliche und gemeindliche Nutzung Hand in Hand gehen", erklärte Aigner anlässlich Einweihung. "Die Kaskadennutzung des Thermalwassers mit der Kombination von Fernwärme und ganzjähriger Wärmenutzung über Gewächshäuser ist hochinnovativ und beispielgebend für andere Projekte. Kirchweidach ist ein ökologisches und wirtschaftliches Vorzeigeprojekt für eine erfolgreiche dezentrale Energieversorgung."

"Special Award" des Europäischen Fernwärmeverbandes

Das Geothermie-Projekt wurde sowohl durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als auch durch die LfA Förderbank Bayern gefördert. Im Rahmen des Festaktes überreicht Aigner auch den „Special Award“ des Europäischen Fernwärmeverbandes „Euroheat & Power“. Für diesen Preis hat sich das kommunale Projekt gegen über zwanzig weltweite Einreichungen durchgesetzt.
In dem aus der Geothermieanlage mit Energie versorgten Gewächshaus werden auf ca. 12 Hektar Fläche Tomaten und Paprika angebaut.

Rödl & Partner: Erfolg der Energiewende im Wärmebereich
Die Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner hat das Projekt im Landkreis Altötting von Anfang an wirtschaftlich und rechtlich begleitet. Benjamin Richter, Associate Partner bei Rödl & Partner, erklärte: "Das in der Gemeinde Kirchweidach realisierte Projekt zur Nutzung umweltfreundlicher geothermischer Wärme ist ein Symbol für den Erfolg der Energiewende auch im Wärmebereich." Denn im Bereich der Wärmeenergie finde über die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland statt. Eine Energiewende könne nur glücken, wenn Projekte wie in Kirchweidach auch Nachfolger fänden, so Richter. Aktuell gebe es bayernweit viele ähnliche Möglichkeiten.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2015

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