20.09.2012, 17:19 Uhr

RWE Innogy testet neue Windmessbojen

Essen – RWE Innogy testet im walisischen Windpark Gwynt y Môr neue Windmessbojen. Bei dem Testverfahren soll die Zuverlässigkeit der neuen Technologien bestimmt werden. Zwei sog. LIDAR-Systeme (Light Detection and Ranging) werden nach Angaben des Unternehmens auf Bojen befestigt und für eine bestimmte Zeit ca. 16 km vor der Küste von Nordwales nahe eines bereits vorhandenen Messmastes ausgesetzt. Die Winddaten der beiden Einheiten sollen dann mit den Informationen des Messmastes verglichen werden. Gwynt y Môr gehört mit 576 MW zu den größten Offshore-Windparks, die sich zurzeit in Europa in Bau befinden. Bei voller Leistung soll Gwynt y Môr ab 2014 genügend Strom erzeugen, um jährlich umgerechnet rund 400.000 Haushalte versorgen zu können.

Bojen sollen Kosten für Offshore-Windparks senken