22.08.2019, 16:54 Uhr

SMA Solar investiert Millionen in neues Testzentrum

Niesetal - Die SMA Solar Technology AG (SMA) investiert in die Zukunft. So will die SMA auf die steigenden internationalen Anforderungen an die Wechselrichter-Technolgie vorbereitet sein.

Eine zentrale Herausforderung sind Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit. Mit einem Investment in Höhe von 5 Mio. Euro in ein hochmodernes Testzentrum sollen zukünftige Gerätegenerationen geprüft und alle Anfoderungern erfüllt werden.

Elektromagnetische Verträglichkeit für immer leistungsstärkere Wechselrichter

Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) stellen sicher, dass die in den Wechselrichtern und anderen Geräten verbauten elektronischen Komponenten keine Störungen verursachen, die andere Anwendungen beeinflussen oder durcheinanderbringen können. Gleichzeitig sorgen die EMV-Tests dafür, dass elektromagnetische Wellen von außen keinen störenden Einfluss auf das Gerät haben. Mit Hilfe der neuen hochmodernen EMV-Absorberhalle von SMA können Geräte mit elektrischen Komponenten und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen sowie einer Abwärme von bis zu 200 kW geprüft werden. Dabei sind Messungen der Störaussendung und Störfestigkeit mit einer Messentfernung von bis zu zehn Metern möglich. In der Testhalle sollen unter anderem zukünftige Gerätegenerationen des gerade in den Markt eingeführten Sunny Central UP Zentral-Wechselrichters getestet werden. Darüber hinaus ist geplant, die Testhalle externen Unternehmen beispielsweise aus den Bereichen Elektromobilität, Windenergie und Bahnanwendungen für Messungen zur Verfügung zu stellen.

Hohe Sicherheitsanforderungen - Gewährleistung auch für zukünftige Lösungen

Höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards sind für SMA Solar schon heute selbstverständlich, teilte SMA Solar mit. Dementsprechend haben wir an unserem Hauptstandort in Niestetal/Kassel eine Testinfrastruktur mit Labors, Fertigungstests und eigenen Freiflächenanlagen aufgebaut, "die in der Industrie ihresgleichen sucht", so SMA Vorstandssprecher Dr. Jürgen Reinert. Mit der neuen Testhalle geht das Solarunternehmen aber noch einen Schritt weiter. Reinert:"Sie ermöglicht es uns, noch größere Anlagen als bisher mit modernsten Verfahren auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit zu prüfen und sicherzustellen, dass auch unsere zukünftigen Lösungen für PV-Kraftwerke den strengsten Anforderungen und Vorschriften in den internationalen Märkten entsprechen."

Quelle: IWR Online

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