24.06.2026, 09:25 Uhr

Meilenstein: Deep Ocean schließt Parkverkabelung für RWE-Offshore-Windprojekt Nordseecluster A ab


© Deep Ocean

Hamburg/Aberdeen – Beim Offshore-Windprojekt Nordseecluster A in der deutschen Nordsee ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der Offshore-Dienstleister DeepOcean hat die Installation sämtlicher Inter-Array-Kabel innerhalb des Windparks abgeschlossen. Mit den Kabeln werden die einzelnen Windturbinen untereinander sowie mit der Offshore-Umspannplattform verbunden.

Das Teilprojekt Nordseecluster A ist die erste Ausbaustufe des insgesamt 1,6 GW starken Nordseecluster-Vorhabens von RWE und Norges Bank Investment Management (NBIM). Zwischen Januar und April 2026 wurden insgesamt 48 Inter-Array-Kabel installiert, die abschließenden Testarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Die Inbetriebnahme von Nordseecluster A mit einer Leistung von 660 MW ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Deep Ocean verlegt 48 Parkkabel für 44 Offshore-Windturbinen

Deep Ocean verantwortete im Auftrag von RWE die Projektsteuerung sowie die Planung und Installation der Parkverkabelung. Zum Leistungsumfang gehörten unter anderem Voruntersuchungen der Kabeltrassen, Offshore-Vorbereitungsarbeiten, die Verlegung und Einziehung der Kabel sowie deren Eingrabung und Überwachung am Meeresboden.

Für die Installationskampagne setzte DeepOcean nach eigenen Angaben vier Spezialschiffe ein. Die eigentlichen Kabelverlegearbeiten erfolgten von Januar bis April 2026 unter teilweise anspruchsvollen Wetterbedingungen in der Nordsee.

Nordseecluster A wird nach Fertigstellung aus 44 Offshore-Windenergieanlagen mit je 15 MW Leistung (Typ V236-15.0 MW) von Vestas bestehen. Die installierte Gesamtleistung des ersten Bauabschnitts beträgt 660 MW.

Nordseecluster gehört zu den größten Offshore-Projekten Deutschlands

Das Offshore-Projekt Nordseecluster entsteht nördlich der Insel Juist in der deutschen Nordsee und wird in mehreren Ausbaustufen realisiert. Insgesamt soll der Windparkkomplex eine Leistung von rund 1,6 GW erreichen.

RWE entwickelt das Vorhaben gemeinsam mit Norges Bank Investment Management (NBIM). Nach Abschluss von Nordseecluster A soll in einem weiteren Schritt Nordseecluster B folgen. Zusammen sollen beide Ausbaustufen Strom für eine große Zahl von Haushalten und Industrieabnehmern bereitstellen.

Quelle: IWR Online

© IWR, 2026