10.12.2009, 15:51 Uhr

NRW: 250 Experten beim Brennstoffzellen-Jahrestreffen

Düsseldorf - Ob in der Forschung oder der praktischen Umsetzung – wer Entwicklungen der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien nutzen will, ist nach Ansicht der Energieagentur.NRW in Nordrhein-Westfalen gut aufgehoben. Dies demonstrierten demnach rund 250 Energieexperten beim 9. Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW in Düsseldorf – eine von den beiden Clustern EnergieWirtschaft.NRW „EnergieRegion.NRW“ und EnergieForschung.NRW „CEF.NRW“ organisierte Veranstaltung, die inzwischen zum Branchentreff Nr. 1 geworden sei. Der Tenor der Veranstaltung lautete: Brennstoffzellen und Batterien sind nicht Gegner, sondern Partner in der Elektromobilität.

Mit Blick auf die Weltwasserstoffkonferenz, im Mai 2010 in Essen geht man in der Landesregierung davon aus, dass 2010 das Jahr der Brennstoffzelle wird. Die 18. World Hydrogen Energy Conference 2010 vom 16. bis 21. Mai 2010 biete in Verbindung mit der Präsentation des Ruhrgebiets als europäische Kulturhauptstadt eine besondere Gelegenheit, das Thema einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Teilnehmer des Brennstoffzellen-Jahrestreffens konnten das Zusammenspiel von Brennstoffzellen und Batterien bei der Elektromobilität zudem live „erfahren“: In den Pausen stand ein Brennstoffzellen-Batterie-Hybridbus der neuesten Generation vom Typ Daimler Citaro für Probefahrten zur Verfügung.

Nordrhein-Westfalen hat zusammen mit Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung - EFRE) bisher über 90 Projekte mit einem Zuschuss von insgesamt 99 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen von rund 165 Millionen Euro gefördert. Das Themenspektrum der Projekte reicht von der Entwicklung einzelner Systemkomponenten wie Verdichter und Sensoren bis hin zur Entwicklung und Erprobung komplexer Brennstoffzellenapplikationen im portablen, stationären und mobilen Bereich. Das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW hat derzeit rund 360 Mitglieder.

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