09.12.2013, 15:14 Uhr

Obama will 20 Prozent erneuerbare Energie - für Behörden

Washington D.C., USA – US-Präsident Barack Obama will den Stromverbrauch der US-Regierungsbehörden bis zum Jahr 2020 zu 20 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Dazu hat Obama eine entsprechende Stellungnahme unterzeichnet.

Damit sollen die Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen und zur Nachhaltigkeit, die in einem Statement aus dem Jahre 2009 festgelegt wurden, weiterverfolgt werden. Bisher beziehen die Ministerien und Behörden ca. zehn Prozent ihres Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen.

Neue EE-Anlagen und geringerer Stromverbrauch

Innerhalb der Amtszeit Obamas seien jährlich bereits 15 Prozent der CO2-Emissionen eingespart worden, was rund 7,8 Millionen Tonnen CO2 oder dem CO2-Ausstoß von 1,5 Millionen Autos entspricht. Bis zum Jahr 2020 sind die Regierungsbehörden nun vom Präsidenten aufgefordert, den Anteil der regenerativen Energien weiter zu erhöhen. Dies soll hauptsächlich durch neue Energie-Erzeugungsanlagen auf den eigenen Geländen realisiert werden. Aber auch der Erwerb von Zertifikaten für regenerativen Strom soll die Bilanz der US-Administration verbessern. Zudem soll der Stromverbrauch in den US-Behörden in den nächsten sieben Jahren schrittweise gesenkt werden.

Maßnahmen sollen schnell umgesetzt werden

Die Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten sechs Monate in das „Renewable Energy Requirement Guidance for EPACT 2005 and Executive Order 13423“ übernommen werden. Zudem ist geplant, innerhalb der nächsten 120 Tage eine Strategie zur Durchführung der Pläne zu erstellen. Für die kommenden Jahre werden auch konkrete Zwischenziele formuliert. Bis 2015 sollen die einzelnen Behörden nicht weniger als 10 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativen Quellen decken. Bis 2016 und 2017 sollen der Mindestwert von 15 Prozent erreicht werden und bis 2018 von 17,5 Prozent.

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