25.08.2005, 09:50 Uhr

Phönix SonnenStrom AG weiht ersten Bauabschnitt der 5,3 MW PV-Großanlage in Miegersbach/Bayern ein

Sulzemoos (iwr-pressedienst) - Die Phönix SonnenStrom AG hat am 19.08.2005 im Beisein von mehr als 100 Gästen die ersten zwei Megawatt einer PV-Freiflächen-Großanlage im bayerischen Miegersbach eingeweiht. Auf einer Fläche von über 56.000 m² hat die Phönix SonnenStrom AG 11.616 Solarmodule montiert, die seit Ende Juni Strom erzeugen und diesen in das Stromnetz der E.ON einspeisen. Die Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von 5,3 Megawatt soll Ende diesen Jahres fertiggestellt sein.
Zu den Einweihungs-Gästen gehörte auch die Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt, stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende und im Kompetenzteam von Angela Merkel zuständig für Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Umwelt. Sie beglückwünschte die Phönix SonnenStrom AG zu dem Vorzeigeprojekt. In ihrer Rede erläuterte sie, dass das starke Wachstum des deutschen Solarmarktes die Technologieführerschaft Deutschlands stärke und enorme Exportchancen für die Wirtschaft eröffne. Die Weichen für die Förderung der erneuerbaren Energien habe das Stromeinspeisegesetz der unionsgeführten Regierung Anfang der 90er Jahre gestellt. Das Publikum honorierte ihre Aussage: „zu unserem Ziel der Förderung der erneuerbaren Energien stehen wir auch weiterhin“, mit einem spontanen Applaus. Wichtig sei, so Hasselfeldt, Planungssicherheit für alle Akteure. Die Förderung der Erneuerbaren müsse jedoch regelmäßig auf die Ziele einer nachhaltigen Energiepolitik - Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit - hin überprüft werden. Für bestehende Photovoltaik Anlagen bestehe selbstverständlich Bestandsschutz, so die Unionspolitikerin.
Der Vorstandsvorsitzende der Phönix SonnenStrom AG, Dr. Andreas Hänel, zitierte eine Studie der Landesbank Baden-Württemberg, die die Photovoltaik auf dem Weg in eine etablierte Industrie sehe, mit einem weltweiten Umsatzvolumen von 6,3 Mrd. Euro, und deren Wirtschaftlichkeit in wenigen Jahren erreicht sei. Grundstein für die bisherige rasante Entwicklung der Photovoltaik sei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewesen. Dieses erfolgreiche deutsche Markteinführungsprogramm würde inzwischen als Exportschlager in mehr als 40 Ländern kopiert. Um das Wachstum des deutschen Marktes zu verdeutlichen, erklärte Hänel, dass die Miegersbacher Anlage Ende des Jahres mit einer Spitzenleistung von 5,3 Megawatt über genau dieselbe Leistung verfügen werde, wie der gesamte deutsche Photovoltaikmarkt im Jahr 1995.
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Quelle: iwr-pressedienst/25.08.05/