30.05.2014, 16:06 Uhr

Q1 2014: US-Solarmarkt durch Kalifornien beflügelt

Washington, D.C. - In den USA sind in den ersten drei Monaten 2014 insgesamt Photovoltaik(PV)-Anlagen mit einer Leistung von 1.330 Megawatt (MW) installiert worden. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert um 79 Prozent (Q1 2013: 744 MW). Der Löwenanteil entfällt dabei auf Kalifornien.

Insgesamt steigt die in den Vereinigten Staaten errichtete PV-Leistung damit auf 13.395 MW, die sich auf insgesamt 482.000 Anlagen aufteilt. Diese aktuellen Zahlen meldete nun der amerikanische Solarverband „Solar Energy Industries Association“ (SEIA), die der Verband im Rahmen eines Quartalsberichtes vom Marktbeobachter GTM Research veröffentlicht hat.

Kalifornien einsame Spitze

Insgesamt handelt es sich beim Startquartal 2014 um das zweitstärkste Solarquartal in der US-Geschichte. Lediglich im Schlussquartal 2013 wurden mit 2.108 MW noch deutlich mehr PV-Kapazitäten neu errichtet. Wie es in dem aktuellen Bericht heißt, sei das Wachstum vor allem von den Solarkraftwerken in Versorger-Größe getrieben worden. Diese Kategorie sei von 322 MW im ersten Quartal 2013 auf 873 MW im abgelaufenen Quartal angestiegen.

Als besonderer Erfolg wurde zudem hervorgehoben, dass rund ein Drittel der Neuinstallationen ohne jegliche Form von Förderanreizen durch die Ebene der Bundesstaaten umgesetzt worden ist. Wichtigster US-Staat war mit Abstand Kalifornien (959 MW) vor New Jersey (64 MW) und Arizona (52 MW).

Prognose fürs Gesamtjahr 2014: 6.600 MW

Die Marktexperten gehen davon aus, dass im Gesamtjahr 2014 PV-Anlagen mit etwa 6.600 MW Leistung installiert werden. Das würde einen Zuwachs gegenüber 2013 von 39 Prozent und eine Verdopplung gegenüber 2012 bedeuten. Die Solarenergie war in den USA im ersten Quartal 2014 die Energieform, die mit Abstand dien höchsten Zubau aufweist. 74 Prozent der insgesamt in den Vereinigten Staaten neu installieren Stromerzeugungs-Kapazitäten basierten auf PV und konzentrierender Solarenergie (CSP).

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