23.01.2013, 10:22 Uhr

Siemens kann Wind Power-Umsatz kräftig steigern

Erlangen – Siemens hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 (Okt. 2012 bis Dez. 2012) den Umsatz gegenüber Q1 2012 um zwei Prozent auf 18,13 Mrd. Euro gesteigert, wobei der Reingewinn um 1,2 Prozent auf 1,21 Mrd. Euro gesunken ist. Die Aktie von Siemens bewegt sich heute bislang nach unten (-1,2 Prozent, Stand 10:06 Uhr). Innerhalb des Siemens-Sektors "Energy" konnte der Umsatz im Bereich Windenergie gegenüber dem Vorjahresquartal kräftig um 27 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro gesteigert werden (Q1 2012: 896 Mio. Euro). Der Umsatzanstieg wurde mit dem fortgesetzten Abarbeiten des Auftragsbestands der Division sowohl in Europa sowie in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten, Afrika, Naher und Mittlerer Osten (GANO) als auch in Amerika erklärt.

Windpower Division schafft positives Ergebnis

Auch das Ergebnis im Windenergiesektor kletterte auf 52 Mio. Euro (Q1 2012: -26 Mio. Euro). Als Schlüsselfaktoren, die diesen Umschwung bewirkten, gab Siemens den höheren Umsatz, positive Effekte in Zusammenhang mit Projektabschlüssen sowie die Regulierung eines Anspruchs in Verbindung mit einem Offshore-Windparkprojekt an. Der Auftragseingang für die Windenergie-Division von Siemens ging im ersten Quartal 2013 um 25 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro (Q1 2012: 1,54 Mrd. Euro) zurück, laut Siemens teilweise infolge von Unsicherheiten aufgrund des Auslaufens von Steueranreizen in den USA zum Ende des Kalenderjahrs 2012. Im ersten Quartal des Vorjahrs hätten hauptsächlich die USA zu dem vergleichsweise höheren Volumen aus Großaufträgen bei Wind Power beigetragen.


© IWR, 2013