13.04.2007, 12:46 Uhr

SolarWorld AG weiht neue Waferfabrik in Freiberg ein - Ausbau der Jahreskapazitäten auf 1000 MW geplant

Bonn - In Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee weiht der Konzern am deutschen Produktionsstandort in Freiberg mit der neuen Waferfabrik sein bisher größtes Expansionsprojekt ein. Mit der neuen Produktionsstätte, in der hochmoderne Siliziumwafer hergestellt werden, werden die Waferkapazitäten in Freiberg bis Ende 2009 sukzessive auf 500 MW ansteigen. Das entspricht einer Verdoppelung der momentanen Produktion, teilte das im regenerativen Aktienindex RENIXX gelistete Unternehmen mit. „Mit dem Millenniumsbau stellen wir eine der leistungsfähigsten Waferfabriken unserer Zeit vor. In ihr führen wir den internationalen Branchentrend zu immer rohstoff- und leistungseffizienteren Wafern an“, sagt Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG. Mit der neuen Fabrik werden bis 2008 mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen.
Neben der neuen Waferfabrik stehen dem Konzern an seinem integrierten Produktionsstandort 160 MW Solarzellenkapazitäten zur Verfügung sowie Solarmodulkapazitäten, die durch Nachinvestitionen von aktuell 90 MW bis Ende 2007 auf 120 MW anwachsen. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher internationaler Nachfrage plant die SolarWorld AG ihr Fertigungspotential in Freiberg weiter kräftig zu erhöhen. Der führende Solarproduzent betreibt derzeit die Entwicklung eines 20 ha großen Produktionsgeländes mit der Option, innerhalb der kommenden Jahre durch den Aufbau einer neuen voll integrierten Solarfabrik die Waferkapazitäten in Freiberg auf dann 1.000 MW zu verdoppeln. Die direkte Weiterverarbeitung der Hälfte der Wafer zu Solarzellen und Modulen ist integraler Bestandteil der Zukunftsfabrik.
Das jüngste Expansionsprojekt der SolarWorld AG konnte in weniger als 18 Monaten realisiert werden. Für sein bis dato größtes Investitionsprojekt hat der Konzern bisher rund 60 Mio. Euro investiert. Weitere 100 Mio. Euro werden bis 2009 folgen. In der neuen Fabrik kommt ein hochmoderner, teilweise aus eigener Entwicklung stammender Maschinenpark zum Einsatz, um aus kristallisiertem Silizium qualitativ hochwertige Säulen und Wafer zu gewinnen. Für das Projekt wurden 20.000 Kubikmeter Erde ausgehoben und 3.000 Tonnen Stahl verbaut. Bei den Wafern handelt es sich um hauchdünne Scheiben aus hochreinem Silizium, die in weiteren Produktionsschritten zu Solarzellen und -modulen verarbeitet werden.
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Quelle: iwr/12.04.07/