13.05.2011, 11:55 Uhr

Bundesverband eMobilität fordert Milliarden-Förderung für Elektroautos

Berlin – Der Bundesverband eMobilität (BEM) fordert eine Förderung der E-Mobilität in Deutschland von je 10.000 Euro für die ersten 250.000 verkauften Fahrzeuge. Nachdem die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ihren zweiten Bericht an Bundeskanzlerin Merkel übergeben habe, sei nun eine Null-Runde für die deutsche Elektromobilität zu befürchten, kritisierte der BEM. Zwar gebe es Pläne, die Forschung und Entwicklung weiter zu fördern und mit Steueranreizen zu arbeiten, doch das sei nicht genug, sagte Christian Heep, Vorstand des BEM. Für die erste Viertelmillion an verkauften Elektroautos sollte der Staat eine Fördersumme von 10.000 Euro zahlen, die hälftig auf Verkäufer und Konsumenten aufgeteilt werden solle. Die Ablehnung von Fördermaßnahmen durch die Regierung passe nicht zum Anspruch, Leitmarkt für E-Mobilität zu werden, monierte Heep.

Kooperation von Politik und Industrie für Wirtschaftswachstum

BEM-Präsident Kurt Sigl begrüßte zwar prinzipiell die Diskussion der Elektromobilität in Regierungskreisen, forderte aber konkrete Maßnahmen als Reaktion auf den zweiten NPE-Bericht. Dabei seien neben der Bundesregierung auch Länder, Kommunen und die Industrie in der Verantwortung, damit Deutschland vom Wachstumsmarkt Elektromobilität profitieren könne. Der BEM unterstütze als Maßnahmen die Vorschläge der NPE für eine veränderte Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge, eine langfristigen Befreiung von der Kfz-Steuer und die Einführung von Sondernutzungsrechten im Straßenverkehr.

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