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13.05.2015, 15:13 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

EEG-Konto: Überschüsse erstmals über 5 Milliarden Euro

Münster – Das EEG-Umlagekonto hat die nächste Schallmauer durchbrochen. Der Überschuss übersteigt erstmals die Marke von 5 Milliarden Euro. Im Februar war erstmals die 4-Milliarden-Euro-Grenze geknackt worden.

Seit September 2014, als auf dem EEG-Konto noch ein Gesamt-Guthaben in Höhe von 1,4 Mrd. Euro zu Buche stand, wächst das Plus Monat für Monat weiter an. Der Monats-Überschuss ist dabei im April deutlich kleiner ausgefallen als in den Monaten zuvor.

EEG-Konto: Verbraucher müssen bis zum Jahreswechsel warten
Das Gesamt-Guthaben auf dem gemeinsamen Umlagekonto nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der vier Übertragungsnetzbetreiber ist im Monat April von zuvor 4,80 Mrd. Euro um 4,4 Prozent auf nun 5,01 Mrd. Euro angestiegen. Den Stromverbraucher kommt dieses immense Guthaben vorerst nicht zugute. Erst ab dem kommenden Jahr wird ein neuer EEG-Umlagesatz pro Kilowattstunde (kWh) gelten, der dann aufgrund der Milliarden-Überschüsse sinken könnte. Derzeit zahlen die Haushalts-Kunden 6,17 Cent pro kWh (2014: 6,24 Cent/kWh). Die Bekanntgabe des Satzes, der ab 2016 gilt, wird Mitte Oktober 2015 bekanntgegeben. Während die Privatkunden und Kleinbetriebe diesen vollen Satz zahlen, profitieren stromintensive Großbetriebe und Industrie-Unternehmen von umfangreichen Ausnahmen bei der Zahlung der EEG-Umlage.

Monatlicher Überschuss sinkt im April
Im April 2015 sind sowohl die Monatseinnahmen und in noch größerem Umfang die Monatsausgaben angestiegen. Die Monatseinnahmen, die sich aus der von den Verbrauchern gezahlten EEG-Umlage und den Börsen-Vermarktungserlösen für EEG-Strom ergeben, summieren sich auf insgesamt 2,11 Mrd. Euro (März: 2,08 Mrd. Euro). Gleichzeitig sind auch die monatlichen Ausgaben, die vor allem in Form von Vergütungszahlungen an die EEG-Anlagenbetreiber anfallen, im April auf 1,85 Mrd. Euro (März: 2015: 1,47 Mrd. Euro) geklettert. So hat sich der monatliche Überschuss im April deutlich auf 263 Mio. Euro reduziert (März 2015: 607 Mio. Euro).

Quelle: IWR Online
© IWR, 2015

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