22.07.2013, 11:34 Uhr

Besitzer von Photovoltaik-Solaranlagen verbrauchen Strom zunehmend selbst

Berlin – Immer mehr Besitzer von Photovoltaik-Anlagen produzieren den Strom für den Eigenbedarf. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) ist der Selbstversorger-Anteil unter Privatleuten und Unternehmen gestiegen. Verantwortlich dafür sind, erklärte der Verband, gestiegene Stromtarife bei gleichzeitig deutlich gesunkenen Photovoltaikpreisen und stark rückläufige Vergütungssätze für die Einspeisung von Solarstrom.

Ein Drittel des Stroms ist für den Eigenbedarf

Bei neu installierten Solarstromanlagen wird mittlerweile durchschnittlich rund ein Drittel des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt oder Unternehmen auch selbst verbraucht. Angesichts der Solarstrom-Erzeugungskosten, der EEG-Vergütung in Höhe von rund 15 Cent je Kilowattstunde, Stromtarifen von 27 Cent/kWh und mehr macht der Eigenverbrauch zunehmend Sinn. „Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar den Trend zur solaren Selbstversorgung.


© IWR, 2013