14.10.2013, 12:09 Uhr

Milliarden für konventionelle Energieträger: Unliebsame Zahlen verschwinden aus Oettinger-Papier

Brüssel – Kohle, Gas und Atomkraft werden deutlich stärker subventioniert als gedacht - und als die erneuerbaren Energien. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, dachte sich wohl EU-Energiekommissar Günther Oettinger und ließ die Zahlen kurzerhand aus dem Entwurf zu einem offiziellen Bericht streichen.

Erneuerbare Energien würden viel zu stark gefördert, ist das Mantra von Oettinger, dem die gegenwärtige Förderpraxis ähnlich wie seinem Kommissionskollegen Joaquin Almunia ein Dorn im Auge zu sein scheint. Schließlich gab er bei seinen Beamten in der Generaldirektion eine Vorlage in Auftrag, die sich mit dem wirksamen Einsatz von staatlichen Hilfen im Energiemarkt beschäftigt – mit Fokus auf den erneuerbaren Energien.

Unerwünschte Zahlen