21.02.2018, 15:06 Uhr

Juwi steigt wieder in den deutschen Solarmarkt ein

Wörrstadt - Der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi meldet sich nach rund vierjähriger Pause erfolgreich im deutschen Solarmarkt zurück. In der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur konnte juwi nicht nur bei der Solarenergie punkten.

Bis zur deutschen Solarkrise im Jahr 2012 zählte juwi zu den führenden deutschen Entwicklern von Solarparks im Kraftwerksmaßstab. Nachdem der Freiflächen-Solarmarkt anschließend durch die Politik praktisch zum Erliegen kam, führen gesunkene Solarmodulpreise nun zu einer Renaissance dieses Segments.

Juwi räumt bei Solarausschreibung ab

In der Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur zum Gebotstermin 1. Februar 2018 erhielt juwi den Zuschlag für vier Freiflächenprojekte mit einer Gesamtkapazität von 89 Megawatt. Das entspricht fast 45 Prozent der Gesamtausschreibungsmenge von 200 Megawatt, teilte juwi mit. „Mit diesem Erfolg steigen wir nun wieder in das deutsche Solargeschäft ein“, kommentiert juwi-Vorstand Michael Class das Ergebnis. „Im Windbereich hat sich gezeigt, dass wir unter fairen gesetzlichen Rahmenbedingungen konkurrenzfähig sein können.“

Juwi sichert sich Windprojekte mit 40 MW Leistung

Auch im Bereich Wind onshore konnte juwi sich in der aktuellen Gebotsrunde mit seinen Projekten durchsetzen. Erstmals durften ausschließlich Projekte mit einer gültigen Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz teilnehmen, was sich im Ergebnis deutlich bemerkbar machte: juwi erhielt einen Zuschlag für die drei rheinland-pfälzischen Projekte Schneeberger Hof/Windhübel, Schwegenheim II und Gundersweiler sowie das Projekt Mohlis in Thüringen. Damit sichert sich das Unternehmen die EEG-Vergütung für zwölf Anlagen mit insgesamt mehr als 40 Megawatt Leistung.

Quelle: IWR Online

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