Geothermienutzung in Baden-Württemberg: Landkreis Esslingen an der Spitze
Stuttgart - Bei der Nutzung der oberflächennahen Erdwärme im Bundesland Baden-Württemberg steht der Landkreis Esslingen im Land an der Spitze, gefolgt von den Landkreisen Biberach und Ravensburg. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Baden-Württembergischen Umweltministeriums über das im vergangenen Jahr aufgelegten und bis 31. Dezember 2005 befristeten Geothermie-Förderprogramms hervor.
Von den insgesamt 1667 eingereichten Förderanträgen stammten 140 aus dem Landkreis Esslingen, 109 waren dem Landkreis Biberach und 88 Anträge dem Landkreis Ravensburg zuzuordnen. Der Enzkreis folgte mit 83 Anträgen. „Das Programm ist auf eine erfreulich positive Resonanz gestoßen“, erklärte Umweltministerin Tanja Gönner.
Die Fördermittel seien auf Grund des großen Interesses von ursprünglich zwei auf 4,2 Mio. Euro aufgestockt worden. Das Programm hat Gesamtinvestitionen von rund 40 Mio. Euro ausgelöst und dadurch auch wirtschaftliche Impulse gesetzt, teilte das Umweltministerium mit. Die Bedingungen, oberflächennahe Erdwärme energetisch zu nutzen, seien im Landkreis Esslingen wie auch in Oberschwaben generell gut, so Tanja Gönner. Mit dem Förderprogramm sei der modernen Heiztechnik über in die Erde gebohrte Sonden zum Durchbruch verholfen worden. „Die im Land energetisch genutzte Erdwärme wurde in nur einem Jahr mehr als verdoppelt“, so Gönner weiter.
Die Landesregierung Baden-Württemberg will bis 2010 den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch von derzeit 3,3 Prozent auf 4,8 Prozent steigern. Dazu zähle neben der Wasserkraft- und Biomassenutzung auch die Geothermie.
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Quelle: iwr/31.03.06/
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Die Fördermittel seien auf Grund des großen Interesses von ursprünglich zwei auf 4,2 Mio. Euro aufgestockt worden. Das Programm hat Gesamtinvestitionen von rund 40 Mio. Euro ausgelöst und dadurch auch wirtschaftliche Impulse gesetzt, teilte das Umweltministerium mit. Die Bedingungen, oberflächennahe Erdwärme energetisch zu nutzen, seien im Landkreis Esslingen wie auch in Oberschwaben generell gut, so Tanja Gönner. Mit dem Förderprogramm sei der modernen Heiztechnik über in die Erde gebohrte Sonden zum Durchbruch verholfen worden. „Die im Land energetisch genutzte Erdwärme wurde in nur einem Jahr mehr als verdoppelt“, so Gönner weiter.
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