Geoforschungszentrum startet Seismik-Experiment bei Berlin
Berlin – Das GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam hat in Brandenburg mit einem seismischen Experiment zur Erkundung des geothermischen Potenzials von Sedimentgesteinen begonnen. Mit der Geothermiebohrung Groß Schönebeck des GFZ im Zentrum wird entlang eines 40 km langen Nordsüdprofils und einer Sternauslage mit 6 km Durchmesser um die Bohrung ein Netz von seismischen Geophonen ausgelegt. Insgesamt werden 200 Geophone mit einem Abstand von jeweils 200 Metern vernetzt. Anhand von Erdbohrungen und kleinen Sprengladungen soll mit Schallwellen der Aufbau der Erdkruste analysiert und geothermische Potenziale erkundet werden.
Das Projekt in Brandenburg ist nach Angaben des GFZ das größte europäische Erdwärme-Erkundungsexperiment im Rahmen von "I-GET" (Integrated Geophysical Exploration Technologies for Deep Fractured Geothermal Systems), an dem
sieben Nationen beteiligt sind. Unter der Federführung des GFZ Potsdam werden in diesem Projekt geophysikalische Methoden entwickelt und angewandt, mit denen in Zukunft Erdwärmelagerstätten ohne kostenintensive Bohrungen aufgefunden und quantitativ bestimmt werden sollen. Die Bedeutung des Experiments liegt insbesondere auf der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Gebiete mit sedimentären geothermischen Lagerstätten, so das Forschungszentrum.
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sieben Nationen beteiligt sind. Unter der Federführung des GFZ Potsdam werden in diesem Projekt geophysikalische Methoden entwickelt und angewandt, mit denen in Zukunft Erdwärmelagerstätten ohne kostenintensive Bohrungen aufgefunden und quantitativ bestimmt werden sollen. Die Bedeutung des Experiments liegt insbesondere auf der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Gebiete mit sedimentären geothermischen Lagerstätten, so das Forschungszentrum.
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