09.03.2011, 11:32 Uhr

Geothermie-Perspektiven: Vorstand Josef Daldrup im IWR-Interview

Münster – In den deutschen Geothermiesektor kommt Bewegung. Nach dem in den letzten Jahren die Entwicklung verhaltener verlief, befinden sich derzeit viele Bohrprojekte in der Realisierung. Im IWR-Monatsreport Regenerative Energiewirtschaft 03/2011 wagt Josef Daldrup, Vorstandsvorsitzender der Daldrup & Söhne AG einen positiven Ausblick in die Zukunft: „Der Geothermie-Sektor steht vor einem starken Wachstumsschub.“ Die Branche habe zwar immer noch mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen, für die nächsten Jahre sei jedoch mit einem deutlich Wachstum des Marktes zu rechnen. Mit Blick auf die anstehende EEG-Novelle fordert Daldrup mehr Unterstützung aus der Politik für die oberflächennahe und die Tiefengeothermie.

Positiv bewertet der Unternehmenschef die Erforschung der CCS-Technologie. Demnach ist „keine Störung in der Entwicklung des Geothermiesektors erkennbar“. Skeptisch zeigte sich der CEO des Bohrspezialisten mit Blick auf die Chancen der Geothermie in Entwicklungsländern. Wegen der „fehlenden Infrastruktur, der politischen Labilität und fehlender Finanzkraft“ würden diese Länder „in absehbarer Zeit“ keine Rolle spielen.

Das vollständige Interview ist im IWR-Monatsreport „Regenerative Energiewirtschaft“, Ausgabe 03/2011 erschienen.

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Daldrup & Söhne AG bohrt in den Niederlanden


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