14.01.2011, 13:10 Uhr

Klimadaten 2010: Kalter Winter in Europa stoppt den weltweiten Klimawandel nicht

Washington, Münster - Das Jahr 2010 war zusammen mit 2005 das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zu diesem Ergebnis kommt die amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Danach lagen die globalen Temperaturen zum 34. Mal in Folge über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Die kombinierte Oberflächentemperatur von Festland und Ozean lag laut NOAA im letzten Jahr um 0,62°C über dem Durchschnittswert des vergangenen Jahrhunderts.

Die weltweiten Temperaturkarten zeigen für das Jahr 2010 über Europa und vor allem in Teilen Sibiriens zu niedrige Temperaturen. In Alaska, Grönland, Nordafrika oder im Nahen Osten war es dagegen deutlich zu warm. "Trotz des bisherigen kalten Winters in Europa kann beim globalen Klimawandel keine Entwarnung gegeben werden", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch anlässlich der NOAA-Zahlen.

Weitere Meldungen und Informationen zum Klimawandel

Weltweite CO2-Emissionen 2009 nach Ländern und zum CERINA-Plan (CO2-Emissions and Renewable Action Plan)

Reaktionen auf Cancún: Hoffnung und Kritik


© IWR, 2011